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Rezension zu "Windfire"

Windfire - Lynn Raven

Eine mythische Welt mit neuartigen Wesen, aber mit leider zu wenig Fantasyelementen und nerviger Protagonistin

Windfire - Lynn Raven

Verlag: cbt
Seiten: 464
Preis: €14,99 (TB, broschiert)
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2015
Einzelband
Wertung:☺☺☺☺

Der Klapptext

Las Vegas – inmitten der glitzernden Stadt der Glücksspieler schlägt Jessie sich gerade so durch. Immer knapp bei Kasse, versetzt sie ein kostbares Erbstück. Doch kaum hat der Schmuck den Besitzer gewechselt, poltert ein unberechenbarer Fremder in Jessies Leben: Shane. Und er verlangt genau dieses Amulett von ihr.

Die Begegnung der beiden entfacht ungeahnte Leidenschaft: Feuer trifft auf Wind, Halb-Djinn auf Hexe. Wie echte Gegensätze ziehen sich Jessie und Shane an, stoßen sich ab, und Magie bricht sich Bahn. Schnell wird klar, dass sie gemeinsame Feinde haben. Halb auf der Flucht, halb auf der Suche reisen sie zusammen in die Wüstenstadt Petra, um dort Antworten zu finden – Antworten, die weiter führen als je gedacht.


Eigene Meinung



Seit ich vor Jahren „Der Kuss des Kjer“ gelesen habe, ist das DER Maßstab für alle Lynn-Raven-Bücher. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Und es fing vielversprechend an.

Auch wenn ich anfangs minimale Einstiegsprobleme hatte, fand ich mich dennoch sehr schnell zu recht. Und ab da nahm die Geschichte eine Geschwindigkeit auf, die selten Zeit für Atempausen ließ. Man will immer wissen, wie es mit den beiden Protagonisten weitergeht, was als nächstes kommt. Hierbei konnte mich Shane, der männliche Part, sehr mit seiner Art, seinen Werten, Vorstellungen und seinem Auftreten überzeugen. Er handelte logisch und doch temperamentvoll, war umsichtig aber auch zu allem bereit. Ich habe gern von ihm gelesen und mich über jedes Kapitel aus seiner Sicht gefreut.

Der weibliche Part Jessica hingegen hat es mir nicht leicht gemacht, sie zu mögen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie ein „runder“, gut ausgearbeiteter Charakter ist. Alles in ihrem Denken und Handeln ist auf ihren Bruder ausgerichtet. Sie lebt und arbeitet, um ihn zu beschützen. Tja, bis Shane auftaucht. Dann hat sie ihn zwar noch im Hinterkopf, aber ihre Hingabe konnte ich ihr nicht mehr abkaufen, denn wer stürzt sich denn Hals über Kopf in ein Abenteuer mit einem fast Fremden und lässt ohne weiter darüber nachzudenken den kleinen, fast 10 Jahre jüngeren, kränklichen Bruder zurück? Mal ganz abgesehen davon, dass sie ziemlich zickig war und sich ihre Gedankengänge bezüglich Shane 2/3 des Buches zwischen „Man ist der heiß“ und „Er ist ein Vollidiot“ abwechselten. Man sieht ich bin kein wirklicher Fan von ihr und bis zum Ende hin auch nicht ganz mit ihr warm geworden.

Auch die Fantasyanteile kamen meiner Meinung nach viel zu kurz. Die Geschichte hätte man viel mehr ausbauen können, sie hatte so viel Potenzial! Stattdessen war sie nur am Rande präsent. Man war in dieser magischen Welt, fieberte mit dem Protagonisten (sorry, Jessica!) mit, aber bekam bis auf wenige Ausnahmen diese fantastischen Elemente gar nicht zu sehen. Man hätte so viel mehr herausholen können. Umso besser fand ich die Atmosphäre. Die Thematik und demnach auch das Setting waren aufregend neu und faszinierend. Wann trifft man schon mal auf einen Dschinn oder den Orient? Ich konnte mich richtig in die Umgebung reinfühlen, spürte den Wind in den Haaren oder den Sand an den Füßen. 

Die Kapitel wechselten in unregelmäßigen Abständen zwischen den beiden Protagonisten. Man konnte sich so besser in die Charaktere hineinversetzen, verstand ihre Beweggründe und hatte Wissen, das man ohne beide Sichtweisen nicht hätte. Es gab auch ein paar wenige Kapitel, die aus einer ganz anderen Sicht geschildert wurden. Mit denen konnte ich leider gar nichts anfangen, denn in meinen Augen waren diese unnütz und haben keinen signifikanten Wert zur Geschichte beigetragen. 


Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen, ich war gespannt, wo die Geschichte hinführt und habe dementsprechend auch nur knapp über einen Tag gebraucht bis ich es durch hatte. Leider waren die Fantasyelemente kaum greifbar vorhanden und am Ende blieben - zumindest mir - ein paar Fragen offen, die trotz der Sichtwechsel nicht geklärt werden konnten.


Fazit

Pro:
  • überzeugender männlicher Protagonist
  • interessantes Setting
  • neuartige/kaum verbrauchte mythische Wesen
  • toller Schreibstil

Contra:
  • nervige Protagonistin
  • am Ende bleiben Fragen offen
  • leider nur wenig Fantasyelemente

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Blogtour: Witches of Norway von Jennifer Alice Jager

Die Blogtour zu Witches of Norway ab dem 28.10.16
Willkommen zur Blogtour von:

Witches of Norway - Nordlichtzauber - Jennifer Alice Jager

Verlag: Dark Diamonds
Seiten: 277
Preis: 4,99€ (eBook)
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2016
Erster Teil der Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺☺

Der Klapptext


 **Eine magische Liebe, die Zeit und Raum überwindet**

Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder…


Die Protagonistin im Verhör


Willkommen Willkommen! (Hatte hier gerade noch jemand Effie Trinket im Ohr? :D)
Am heutigen Tag darf ich die Protagonistin Elis mal genauer unter die Lupe nehmen und habe mich mit dem Thema, was eine gute Protagonistin eigentlich ausmacht, näher auseinander gesetzt.

In der heutigen Zeit, in der Fantasybücher und vor allem Dystopien den Buchmarkt überschwemmen zu scheinen, zieht man unwillkürlich immer Vergleiche zu bekannten Büchern und deren Protagonisten/Innen. So liest man immer öfter:

  • Die Protagonistin ist aber ganz schön weinerlich und irgendwie auch nutzlos - wie Bella!
  • Die Protagonistin nimmt wie Katniss die Dinge in die Hand
  • Zeitreisen? Da muss ich an Gwendolyn aus Rubinrot denken
  • Tough und eiskalt, wenn es von Nöten ist? Du meinst wohl Gin!

Was also macht Elis so besonders, dass sie nicht wie jemand ist, sondern jemand ist? Und was macht überhaupt eine gute Protagonistin aus?

Mal ganz simpel angefangen: Sie ist eine Hexe. Das mag nach Harry Potter vielleicht nichts besonderes sein, aber seien wir doch mal ehrlich: Kaum einer traut sich mehr an das gute alte Hexenwerk heran. Umso spannender fand ich Elis, denn ich stehe einfach total auf Magie!
Womit wir schon gleich zu Punkt 2 kommen: Sie ist 21. Sie ist also kein naiver weinerlicher Teenie, der das erste Mal mit der großen Liebe, Pickeln oder Hausarrest zu kämpfen hat oder gezwungernermaßen schneller erwachsen werden muss, sondern steht bereits im Leben und hat auch schon das ein oder andere hinter sich. Und ich sage euch: Womit sie im Laufe des Buches konfrontiert wird ist wirklich kein Zuckerschlecken! Denn auch wenn Elis die Magie von ihrem Vater geerbt hat, kann sie sie nicht kontrollieren.

Ich konnte die Magie spüren, die unter seiner Haut knisterte. Es war ein warmes, wohliges Gefühl, wie Sonnenstrahlen an einem klaren Sommertag. Es war ganz anders als meine Magie. Die war eher wie die aufschäumende Gischt des Meeres bei Sturm. Sie war wild und unkontrollierbar.

Obwohl sie stellenweise wirklich allein dastand, war sie dennoch nie hilflos, ist sich immer selbst treu, selbstbewusst und mutig geblieben. Ganz eine Protagonistin nach meinem Geschmack also. ;) Ihre kleinen Fehler, wie beispielsweise ihre Tollpatschigkeit, machen sie nur umso liebenswürdiger. Ich habe also mit ihr mitgefiebert, war wütend, ängstlich, hoffnungsvoll und verzweifelt. Die Seiten flogen nur so dahin! Dass dann noch mehr als ein potenzieller Love-Interest auftaucht, macht es da nur umso besser. Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und freue mich schon auf die Fortsetzung. Wie gut, dass bereits alle 3 Teile "im Kasten" sind. :D

Er war wie Feuer,
ich war Wasser.

Jennifer schafft es mich nur mit diesen paar Worten zu packen. Vor allem eine gewisse Lobeshymne auf Harry Potter hat es mir angetan - aber lest selbst! Ich für meinen Teil bin definitiv ein großer Fan und kann es gar nicht erwarten, weiterzulesen.

Ach und übrigens: Für alle, die lange Wartezeiten hassen: Band 2 (Polarschattenmagie) erscheint bereits am 30. Dezember!

Das Gewinnspiel

Witches of Norway - Nordlichtzauber (c) Carlsen
Zu gewinnen gibt es 1x das eBook inklusive Karten und Tattoos.

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach folgende Fragen:
Was muss eine gute Protagonistin eurer Meinung nach haben? Können euch unsympathische Helden das Buch verderben?

Weitere Teilnahmebedingungen:
  • Die Teilnehmer beantworten beide Fragen
  • Gewinnspielteilnahme ab 18 (oder mit Einverständnis der Eltern)
  • Das Gewinnspiel läuft bis zum 2. November 2016, 23:59 Uhr.
  • Melden sich die Gewinner nicht innerhalb von 48 Stunden wird neugelost.
  • Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinnfall öffentlich genannt werden darf.
  • Der Teilnehmer erhält höchstens einen Gewinn.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Blogger.com hat nichts damit zu tun.
  • Haftung auf dem Versandweg wird nicht übernommen.

Der Tourplan


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Rezension zu "Westeros"

Westeros, Lied von Eis und Feuer, Game of Thrones, Stark, Targaryen, Lennister
Westeros
Grandiose Chronik für alle Fans von Game of Thrones und die, die es noch werden wollen!

Westeros - George R. R. Martin

Verlag: Penhaligon / Blanvalet
Seiten: 336
Preis: 29,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 16. März 2015
Bildband Chronik
Wertung: ☺☺☺☺☺

Klapptext:

Um eine fantastische Welt lebendig erscheinen zu lassen, benötigt sie eine Vergangenheit. Daher erschuf Bestsellerautor George R.R. Martin den fiktiven Kontinent Westeros, auf dem sein Meisterwerk Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones spielt, in jahrelanger Detailarbeit. Dieser prachtvoll ausgestattete Bildband präsentiert erstmals die Geschichte von Westeros – beginnend in der Zeit, in der die ersten Menschen den Kontinent betraten, über die Ankunft von Aegon dem Eroberer und seinen Drachen bis zu Robert Baratheons Rebellion gegen den wahnsinnigen König Aerys II. Targaryen. Damit ist WESTEROS – Die Welt von Eis und Feuer der wahre Prolog der erfolgreichsten Fantasyserie unserer Zeit.

Eigene Meinung:

Also erst einmal vorneweg: Westeros wird als Bildband angepriesen, das kann man aber so nicht direkt behaupten. Es beinhaltet zwar einige Karten und Zeichnungen von Menschen, Wappen und Schauplätzen, allerdings überwiegt dann doch der Textanteil, weswegen Bildband nicht ganz die richtige Bezeichnung ist.

Aber fangen wir doch mal von vorne an! Schon beim Auspacken habe ich mich wie ein kleines Kind darüber gefreut. Die Aufmachung ist wirklich genial und schon alleine das Cover... WOW! Es ist im gleichen Stil wie die Bücher gehalten, hat aber einige Prägungen beim Targaryen-Wappen sowie der großen Schrift. Ich konnte nicht anders und musste das Buch erst einmal streicheln. Und nochmal. Und nochmal. Alleine dadurch hebt es sich schon von anderen Werken ab.

Als nächstes ist mir das Lesebändchen ins Auge gesprungen, das bei so einem dicken großen Buch wirklich hilfreich ist. Ich bin ja ein Fan von Lesebändchen! :D Beim ersten Durchblättern sind mir vor allem die wunderbaren, detaillierten Zeichnungen aufgefallen sowie ganz hinten die unglaublich ausführlichen Stammbäume (Targaryen, Stark und Lennister). Ich frage mich immer wieder aufs neue, wie man es schafft, eine solch umfangreiche und zusammenhängende Welt zu schaffen. Dasselbe gilt für all die Wappen, Karten und natürlich die Geschichte an sich. Wie ihr merkt, bin ich ganz begeistert davon - und ich bin noch nicht mal auf den Text eingegangen! Aber seht erst einmal selbst:




Wenn ihr euch für Westeros interessiert, muss euch klar sein, dass es sich hier um die Vorgeschichte zu Das Lied von Feuer und Eis handelt. Ihr werdet hier also keine neuen Informationen zur aktuellen Story erhalten, sondern wirklich nur Informationen über Dinge, die bereits geschehen sind. Es fängt mit den Ureinwohnern Westeros und der Ankunft der ersten Menschen über die ersten Drachen an und endet an der Stelle, an der die Bücher beginnen. Dadurch, dass viele Sachen überliefert wurden, wird auch immer wieder auf unsichere oder mehrere Quellen hingewiesen. Das gibt Westeros irgendwie einen Touch mystisches Geschichtsbuch. Auch die Aufmachung passt hier sehr gut, denn ganz wie bei sehr alten Büchern sind die Seiten eben nicht mehr weiß, sondern schon eher beige und vergilbt bzw. eben leicht braun an den Rändern.

Generell konnte ich das Buch nicht so schnell aus der Hand legen und habe noch bis tief in die Nacht darin geblättert. Es ist sehr umfangreich, informativ und auch spannend, sodass es eigentlich ein MUSS für jeden Fan von Game of Thrones ist. Auch Anspielungen oder Zusammenhänge kann man dank Westeros nun besser verstehen, da man nun auch alle wichtigen Sachen der Vergangenheit kennt. Außerdem hat es nun zu reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff zwischen mir und meinem Freund geführt, wie eigentlich jede neue Folge von Game of Thrones.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Westeros eine super Ergänzung für alle Fans ist, die mehr über die Welt von Das Lied von Feuer und Eis wissen wollen. Vor allem für die, die nur die Serie kennen ist es eine gute Ergänzung, da hier auch auf Völker eingegangen wird, die man sonst nicht kennt (bspw. die Pfahlbaummenschen), aber auch die Abschnitte über die sieben Königslande waren so interessant, dass ich es in Kauf genommen habe, weniger Schlaf als sonst zu bekommen. Da es zu jedem Königsland eine Karte gibt, sind diese viel detailreicher als die kleinen Versionen in den Büchern dargestellt. Ein grandioses Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat!!

Deswegen gibt es 5 Pandas.

5 Pandas Bewertung


Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für das Rezensionsexemplar! Ich LIEBE das Buch. ♥♥


Fazit:

Pro:
  • Großartige Zeichnungen, Karten, Stammbäume
  • Interessante, spannende und umfangreiche Vorgeschichte
  • Tolle Aufmachung sowohl mit Cover als auch Inhalt

Contra:
  • -

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Rezension zu "Addicted to you - Schwerelos"

Addicted to you, Atemlos, Schwerelos, M. Leighton, New Adult, Liebesroman
Addicted to you - Schwerelos

Na also, es geht doch! Die Autorin hat sich bei Band 2 eindeutig gesteigert und es verspricht spannend zu werden!

Addicted to you - Schwerelos - M. Leighton

Verlag: Heyne
Seiten: 304
Preis: 8,99€
Erscheinungsdatum: 9. Juni 2014
Zweiter Teil einer Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺


Klapptext:

Bei Cash fühlt sich Olivia so geborgen wie niemals zuvor in ihrem Leben. Er bringt sie zum Glühen, und sie schmilzt für ihn dahin. Doch das große Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Cashs dunkle Vergangenheit holt die beiden ein und ihre Welt droht zu zerbrechen. Cash ist im Besitz belastender Informationen, die einige Personen aus den Kreisen seines Vaters für lange Zeit hinter Gitter bringen könnten. Olivia erkennt, dass Cash nicht nur ihr Herz in Gefahr bringt; durch die Verstrickungen seiner Familie steht auch ihr Leben komplett auf dem Spiel. Sie sieht ein, dass einer Frau manchmal nichts anderes übrig bleibt, als Vertrauen zu haben. In so einer Lage steckt sie nun: wenn sie nicht sterben will, muss sie ihr Leben in Cashs Hände legen ...

Eigene Meinung:

Bitte beachtet wie immer, dass Band 2 Spoiler zu Band 1 enthält! ;-)

Die Geschichte geht fast nahtlos nach Band 1 weiter und Olivia stürzt sich mal wieder aufgrund einer simplen Aussage Taryns - nämlich dass Cash auf Blondinen steht und sich nicht bindet - in Selbstzweifel. Na super, geht das schon wieder los, dachte ich mir und war augenblicklich genervt. Aber weit gefehlt! Zwar hat sie anfangs wirklich noch Zweifel und führt lautlose Diskussionen mit sich selbst, ob sie dem Bad Boy (kotz) Cash vertrauen kann oder nicht, allerdings legt sich das schon recht bald, denn Cash versucht alles, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Die drohende Gefahr der Mafia, die sich am Ende von Atemlos schon angekündigt hat, schlägt bald zu und gibt dem Buch einen dunklen Touch. Menschen werden entführt, Erpressungen und (Todes)Drohungen ausgesprochen und nicht selten ziehen sich Leute auch Blessuren zu. Aber alles in einem gewissen Rahmen, sodass die Liebesgeschichte zwischen Cash und Olivia nicht untergeht. Genau so mag ich es! Es ist also ein Liebesroman, der weiterhin von Cashs dunkler Vergangenheit überschattet wird und dennoch können sich innerhalb der Geschichte die Charaktere weiterentwickeln, entfalten und somit schließlich mächtig Sympathiepunkte sammeln.

Wenn sich verlieben heißt, dass man riskiert, verletzt zu werden, dann ist das für mich okay. Denn endlich habe ich jemanden gefunden, der das Risiko wert ist.


Allerdings gab es auch noch ein paar negative Punkte, die ich euch nicht vorenthalten möchte. So hatte ich zwar trotz der starken Worten von Cash sowie Olivia immer noch Probleme, ihre Liebe nachzuvollziehen. In Schwerelos war es für mich durchaus klar, dass sie tiefere Gefühle für einander haben, was sie neben ihrer gegenseitige Begierde auch durch Worte und vor allem durch Gedanken zum Ausdruck gebracht haben. Aber irgendwie ging auf dem Weg zwischen Band 1 und Band 2 etwas verloren. Oder war es für mich vielleicht noch gar nicht vorhanden? Auf jeden Fall hat mir der Teil gefehlt, bei dem sich das Ganze überhaupt entwickelt hat. Für mich waren das in Band 1 sexuelle Gelüste und in Band 2 konnte man schon von starker Verbundenheit bzw. eben Liebe sprechen. Mir kam es irgendwie so vor, als hätte ich den ersten Schritt verpasst oder er wäre übersprungen worden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass sie manchmal erst Sex hatten, bevor sie Dinge geklärt haben. Beispielsweise kam Cash von einem gefährlichen, geheimen Treffen zurück und bevor Olivia erstmal fragt, wie es gelaufen ist (schließlich hatte sie echt große Angst um ihn), wird erstmal gevögelt. Nun ja... Wer es braucht. ^.^
Und last but not least habe ich dann doch noch etwas Gutes zu sagen, denn ich fand den Humor stellenweise super portioniert. So wurden düstere Stellen aufgelockert und selbst Marissa trug zu einer besseren Stimmung bei. Insgesamt kann man sagen, dass mir alle Nebencharaktere (die Bösen natürlich ausgeschlossen ;-) ) viel besser gefallen haben und überzeugen konnten.

Alles in allem war ich positiv davon überrascht, wie schnell Olivia ihre Zweifel (ich kann ihm nicht vertrauen, weil er ein Bad Boy ist und er ist kein typischer Bad Boy, ich kann ihm vertrauen) abgelegt hat und sich zwar ab und an noch unsicher gefühlt hat, aber längst nicht mehr so zwiegespalten war. Vor allem die Gedanken von Cash und Olivia haben mir gut gefallen, durch sie konnte man sehen, wie viel ihnen am jeweils anderen liegt und wie sehr sie doch zusammengehören wollen.

Deswegen gibt es 4 Pandas für einen besseren zweiten Band, ich hoffe mit Band 3 steigert sich die Autorin erneut!



Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!!

Reihe:

Danke für das Rezensionsexemplar!!

Fazit:

Pro:
  • Starke, gewachsene Protagonisten
  • Interessante Wendungen
  • Zwiespältigkeit gegenüber Cash/Bad Boy wurde endlich abgelegt
  • Verbundenheit der Protagonisten spürbar
  • Kleiner Thrillerfaktor durch die ständige Bedrohung der Mafia

Contra:
  • Sex steht an erster Stelle bevor wichtige Dinge geklärt werden
  • Schritt vor "Liebe" fehlt

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Rezension zu "Dämonentochter - Verbotener Kuss"


Dämonentochter - Verbotener Kuss - Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Seiten: 448
Preis: 8,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 10. März 2014
Erster Teil einer Reihe
Wertung: ☺☺☺,5


Klapptext:

Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst ...

Eigene Meinung:

Irgendwie bin ich zwiegespalten. Es ist ein tolles Buch: witzig, überraschend, fesselnd und auch teilweise romantisch. Aber... Es erinnert mich total an Vampire Academy. Was jetzt nicht unbedingt schlecht wäre, wenn es nicht wirklich beinahe 1:1 übertragbar wäre...

Man tausche also einfach die Protagonistin Rose durch Alex aus, den Lehrer Dimitri durch Aiden, die Erzfeindin Mia durch Lea (spricht sich sogar ähnlich aus!), Rose' besten Freund Mason durch Caleb und ihre beste Freundin Lissa durch Seth. Und tadah! Gleiche Charakterkonstellation, gleicher Storyverlauf. 

Ich habe zwar schon vorher von den starken Ähnlichkeiten gehört, musste mich aber dennoch selbst davon überzeugen. Und tatsächlich: Dämonentochter fängt wie VA damit an, dass die Protagonistin von der Academie abgehauen ist. Sie kehrt aus diversen Gründen zurück und muss ihre Ausbildung nach- und aufholen, sonst fliegt sie. Mit einem ihr eigens zugeteilten Lehrer. Nun... hallo erneut, Vampire Academy! Und auch die "Rasseneinteilung" ist im Grunde genommen die selbe: Die Reinblütigen entsprechen den Moroi, die Halbblütigen den Dhampiren und die Daimonen den Strigoi.
An dieser Stelle muss ich gleich mal kritisieren.. Auf dem Klapptext stand etwas von "Dämonen", der Titel des Buches lautet "Dämonentochter", aber IM Buch werden sie mit AI, also Daimonen geschrieben. Das war für mich persönlich absolut verwirrend (zumal ich diese Schreibweise gar nicht kenne) und hat mich ständig erneut aus der Story gerissen.. Irgendwann nach der Hälfte gewöhnt man sich aber Gottseidank daran und ich habe es einfach mit "ä" gelesen.

Mal abgesehen von diesen starken Parallelen hat mich Dämonentochter aber gut unterhalten. Die Geschichte war spannend und ich habe mich trotz vorhersehbarer Handlung dank Vampire Academy immer gefragt, was als nächstes passiert und ob das Buch bald von VA abweichen wird. Außerdem haben mich eindeutig die romantischen Elemente mehr überzeugt als im ersten Band der Vampire Academy und auch der Schreibstil und die Erzählweise konnten mich mehr gefangen nehmen. Ebenfalls fand ich die Charaktere toll. Alex ist zwar genauso lebendig und aufmüpfig wie Rose, aber auch hier sympathisiere ich mit ihr. Vor allem Aiden (ich liebe diesen Namen irgendwie!) hat es mir durch seine lässige, aber auch geheimnisvolle Art, angetan und ich spreche hier bestimmt für einige, wenn ich sage, dass ich manchmal nur zu gerne mit Alex getauscht hätte. x) Die Nebencharaktere wie Lea, Caleb und Seth haben mich bisher nicht so wirklich beeindruckt, aber auch sie passen ins Gesamtbild.

Im letzten Drittel hatte die Autorin zwar wieder aus Vampire Academy, diesmal Band 2, etwas abgekupfert, konnte aber dann auch durchaus mit eigenen Ideen punkten, von denen ich mich frage, wo sie noch hinführen werden. Auch die Idee mit den Göttern ist interessant, allerdings werden diese meiner Meinung nach nur immer mal wieder angeschnitten und nehmen (zumindest derzeit) noch keine größere Rolle ein. Das einzige, auf das man sich in dieser Hinsicht sicher verlassen kann ist der Ausruf "Götter!" mit diversen Abwandlungen zu "Oh Götter!" und "Bei den Göttern!", der wohl statt wie in der heutigen Zeit "Oh Gott" verwendet wird. ;)

Insgesamt war es interessant mit anzusehen, wie Alex ihren Weg meistert, welche Probleme und Risiken auf sie warten und was im Schulalltag passiert. 
Ich werde dem Buch wohl 3,5 Pandas geben, da mir einfach zu viel abgekupfert bzw. kopiert worden ist. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und mir sogar Lust gemacht, Vampire Academy noch einmal zu lesen.  Da ich schon bei "Obsidian - Schattendunkel" die Erfahrung gemacht habe, dass Frau Armentrout bei Twilight abgekupfert hat, die Folgebände sich aber in eine ganz unerwartet gute Richtung entwickelt haben, werde ich mir also auch den zweiten Band kaufen, vor allem da ich wissen möchte, wohin die Geschichte führt.





Fazit:

Pro:

  • spannende, fesselnde Geschichte mit einem Schuss Romantik
  • interessante Charaktere
  • gelungene Verknüpfung mit griechischer Mythologie
  • spannende Geschichte, trotz Ähnlichkeit zu Vampire Academy

Contra:

  • sehr viel von Vampire Academy kopiert, daher etwas langweilig und vorhersehbar
    • ähnliche Charkterstruktur
    • ähnliches Hierachiesystem
    • ähnlicher Storyverlauf

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Rezension zu "Blutsschwestern"

Blutsschwestern - Rezension - Buch Vampire Academy - Pandastic Books



Blutsschwestern, Vampire Academy 1 - Richelle Mead

Verlag: LYX
Seiten: 304
Preis: 12,95€ (TB)
Erscheinungsdatum: 12. Januar 2009
6-Teiler
Wertung: ☺☺☺☺☺


Klapptext:

Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose – halb Mensch, halb Vampir – wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll ... 

Eigene Meinung:

Eigentlich stehe ich seit Twilight nicht mehr so wirklich auf Vampire. Aber dank einigen Empfehlungen (Hallo Katja! :-) ) habe ich mich nun doch rangewagt und war mehr als begeistert!

Das Buch beginnt damit, wie man schon dem Klapptext entnehmen kann, dass man Rose und Lissa auf der Flucht erlebt. Doch kurz darauf werden sie von Wächtern, die sie zurück zur Akademie bringen sollen, aufgespürt und eingefangen. 
Zurück an der Akademie darf Rose nur unter einigen Auflagen bleiben, darunter auch zusätzliche Trainingseinheiten mit dem heißen und geheimnisvollen Wächter Dimitri Belikov, da sie ihr Training während der Flucht ziemlich vernachlässigt hat und somit im Rückstand ist. Kurz darauf ist sie genau wie Lissa im Akademiealltag gefangen und es beginnen sich in ihrer Nähe seltsame Vorfälle mit dem Ziel, Lissa zu treffen.

Rose und Lissa haben aufgrund ihrer besonderen Verbindung eine spezielle Bindung zueinander. So geschieht es zeitweise, dass Rose sich in Lissas Gedanken einklinken kann bzw. in ihren Kopf gesaugt wird, sobald Lissa aufgewühlt, verängstigt oder anderweitig erregt ist. Das kann man sich so vorstellen, dass Rose in diesen Momenten alles sieht und fühlt, was Lissa sieht und fühlt. Auf diese Verbindung hat sie vor allem anfangs keinen Einfluss.

Rose war mir als Protagonisten zwar etwas aufbrausend, dafür aber auch sehr sympathisch und loyal zu Lissa. Man spürt zu jeder Sekunde der Geschichte, dass die beiden sich sehr nahe stehen, also einfach beste Freundinnen sind, und dass sie alles dafür tun würde, um diese zu beschützen. So konnte ich mich auch in vielen Situationen mit ihr identifizieren, da sie zu jeder Zeit für Menschen, die ihr wichtig sind, einsteht.

Als Damphir - ein Halbvampir - und in der Wächterausbildung, um später Lissas Wächterin zu werden, ist sie besonders stark und widerstandsfähig. Lissa hingegen ist eine Moroi aus einer der Königsfamilien, denen später mehrere Wächter zum Schutz gestellt werden und die Unterricht in Politik, Geschichte etc. nehmen muss.


Was unterscheidet also Vampire Academy von anderen Vampirromanen?

 

Ein riesiger Pluspunkt ist für mich die Andersartigkeit der Vampire in Vampire Academy. Nachdem man immer wieder von Vampiren gelesen hat, die sich ausschließlich von Blut ernähren, glitzern, nicht in die Sonne gehen können oder auch Menschen als Blutopfer missbrauchen, wird dem Leser hier eine ganz andere Seite gezeigt:
Damphire ernähren sich nämlich von normalem Essen wie das der Menschen. Die Moroi können auch normales Essen essen, brauchen aber um richtig fit zu sein Blut. Das bekommen sie von sogenannten Spendern, die freiwillig ihr Blut zu Verfügung stellen, da sie von dem Gefühl, das daraufhin folgt, high werden.
Man kann die Moroi quasi als gute Vampire bezeichnen, da sie sich nicht gewaltsam ihre Mahlzeiten holen. Das Gegenstück dazu wären dann die bösen Vampire, die Strigoi, die im Gegensatz zu den Moroi für ihr Blut gewaltsam töten und auch gewissenlos Moroi, Damphire und Menschen umbringen. Ebenfalls sind diese nicht mehr warm, also im Gegensatz zu den Moroi wirklich untot (und können deswegen auch nicht in die Sonne), und haben ihre magischen Kräfte, die jeder Moroi von Geburt an besitzt, verloren. Außerdem sind sie durch und durch böse.

Dass die Moroi spezielle Fähigkeiten, nämlich die Beherrschung von Elementen haben, kam für mich auch unerwartet, aber keineswegs unerwünscht. Dadurch, dass die normalen Vampire aus anderen Büchern oft nur durch Schnelligkeit und außergewöhnliche Kraft charakterisiert wurden, war es umso erfrischender zu lesen, dass sich die Moroi auf ein Element spezialisieren können und sich somit von diesen differenzieren. So können beispielsweise manche das Feuer kontrollieren, andere das Wasser usw. 

Die Geschichte bleibt durchweg spannend und unvorhersehbar, man lernt den Akademiealltag kennen und auch einiges über die übernatürliche Welt an sich. Durch die im Klapptext erwähnten Vorfälle ist man sogar als Leser so sehr auf der Hut, dass man eigentlich zu jeder Zeit des Buches darauf wartet, dass es endlich passiert und ich habe mich unentwegt gefragt, wer denn eigentlich dahinter steckt. Meine ein oder andere Theorie hat sich leider als falsch erwiesen. x)
Rose als Protagonisten hat es mir sehr angetan, Lissa ist mir bisher noch etwas zu schwächlich. Es müssen einige Probleme bewältigt werden und dann ist der unheimlich gut aussehende und definitiv verbotene Wächter Dimitri, der täglich mit Rose trainiert, noch das geringste.
Sogar am Ende schafft es die Autorin noch einmal, mit einer überraschenden Wendung zu punkten.

Für mich war Vampire Academy ein absoluter Glücksgriff und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Ich liebe Rose als Protagonistin, ich liebe die Idee von Rose und Dimitri als Paar und shippe die beiden sowas von! :D Vor allem finde ich diese Andersartigkeit der Vampire, deren Unterschiede, aber auch die Welt an sich super aufregend und spannend. Auch andere, wichtige Personen sind schön und authentisch ausgearbeitet, sodass nur unwichtige Charaktere blass bleiben.

Für mich gibt es deswegen volle 5 Pandas und die restlichen Bände sind auch schon gekauft!


Blutsschwestern - Rezension - Buch Vampire Academy - Pandastic Books

Fazit:

Pro:

  • starke Protagonistin
  • authentische Charaktere
  • interessant ausgearbeitete Welt
  • durchweg spannend und unvorhersehbar
  • in sich schlüssige Geschichte

Contra:

  •  -

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Rezension zu "Zeitenzauber - die magische Gondel"

Zeitenzauber - Rezension - Buch Zeitenzauber die magische Gondel - Pandastic Books


Zeitenzauber - die magische Gondel - Eva Völler

Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 336
Preis: 14,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 2014
Teil einer Trilogie, kann als Einzelband gelesen werden
Wertung: ☺☺☺☺☺

Klapptext:

Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...


Eigene Meinung:

Da ich ein Fan von Zeitreisen und von Venedig an sich (ich war da schon öfters! :)) bin, war für mich klar, dass ich dieses Buch besitzen muss. Und es wurde definitiv zu einem meiner Highlights dieses Jahres!

Das Buch beginnt mit einem Brief aus dem Jahre 1499, der voller Tintenkleckse ist und eine sonderbare Nachricht enthält. Seit der ersten Seite habe ich die ganze Zeit darauf hingefiebert, dass das Geheimnis darum gelüftet wird. - Die Seiten flogen nur so dahin!

Aber zurück zum Anfang: Alles beginnt damit, dass die 17-jährige Anna ihren Sommerurlaub mit ihren Eltern in Venedig verbringt und bei einem Ausflug unerwartet in den Kanal fällt. Als sie zu sich kommt, fallen ihr zwei Dinge auf: A) Sie ist nackt und B) das ist nicht das Venedig, das sie kennt! Als man sie zu überzeugen versucht, dass sie im Venedig Ende des 15. Jahrhunderts gelangt ist, glaubt sie es natürlich zuerst nicht.

Doch schnell merkt sie, dass es sich doch um die Wahrheit handelt. Denn sobald sie versucht, "neumodische" Wörter, die nicht in diese Zeit passen (wie bspw. iPod), auszusprechen, gelingt ihr das nicht. Stattdessen sagt sie Taschenspiegel. Nach und nach erfährt Anna, dass es sich um eine Art "intergalaktischen Translator" handelt, der automatisch ihre ausgesprochenen Wörter der aktuellen Zeit anpasst. So werden eben nicht nur Wörter wie iPod oder Klo verwandelt, sondern sie versteht auch alle Sprachen, die die Leute hier sprechen.

Anna möchte schnellstmöglich wieder zurück in ihre Zeit, doch das ist nicht so einfach, denn es stellt sich heraus, dass sie eine Aufgabe zu erledigen hat, bevor sie zurückreisen kann. Diese wird ihr zu ihrem Unglück nicht mitgeteilt, sondern sie muss selbst herausfinden, was sie tun muss. 

Da das Buch nach und nach immer mehr Spannung aufnimmt, bis ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte (ich glaube, ich habe bis nachts um 3 gelesen? ;)), verrate ich hier nicht weiter, was alles auf Anna zukommt. Besonders gut haben mir der Wortwitz und die Anwendung des intergalaktischen Translators gefallen. Ich fieberte immer mehr mit Anna mit und hoffte, dass sie endlich herausfindet, was sie tun muss. Dabei werden ihr immer wieder neue Hindernisse in den Weg gelegt. Auch die Liebe kam nicht zu kurz! Kleine Fußnoten zu Erklärungen der italienischen Sprache haben das ganze auch nochmal ein wenig aufgepeppt und zusätzlich zu dem geschichtlichen Hintergrund einen kleinen Lerneffekt heraufbeschworen.

Insgesamt also ein richtig tolles Buch, das mich absolut positiv überraschen und fesseln konnte! Dass ich gleich nachts um 3 noch mein iPad geschnappt habe und Band 2 und 3 bestellt habe, spricht wohl für sich. Auch, wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist und somit keine Nachfolgebände bedarf. :)

Für mich eine absolute Empfehlung!!



Zeitenzauber - Rezension - Buch Zeitenzauber die magische Gondel - Pandastic Books

Fazit:

Pro

  • sympathische Protagonistin
  • originelle, fesselnde und spannende Story
  • tolle Schauplätze
  • Lerneffekt durch Zeitreisehintergrund und italienischen Fußnoten
  • witzige Unterhaltungen
  • undurchschaubare Wendungen

Contra:

  • Ende wirkt minimal überstürzt 

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Rezension zu "Riley Blackthone - Aller Anfang ist die Hölle"

Aller Anfang ist die Hölle - Rezension - Buch Aller Anfang ist die Hölle von Riley Blackthone - Pandastic Books Blog


Riley Blackthrone - Aller Anfang ist die Hölle - Jana Oliver

Verlag: Fischer
Seiten: 560
Preis: 9,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 26. September 2012
Tetralogie
Wertung: ☺☺☺☺,5

Klapptext:
Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. 


Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren – nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat. 


Eigene Meinung:
Nachdem ich mir das Buch bereits am 16. September gekauft hatte, bin ich dennoch eine Weile darum herum geschlichen und habe lieber andere Bände gelesen oder Re-Reads gemacht, anstatt damit anzufangen. Warum fragt ihr euch vielleicht? Ehrlich gesagt, keine Ahnung! Ich kann nur sagen, dass mich das Buch dann ab Seite 1 in seinen Bann gezogen und ich es innerhalb eines Tages durchgelesen hatte! Die Folgebände sind schon auf dem Postweg zu mir. ;)

Aber nun zum Buch an sich: Die Autorin hält sich nicht lange mit Beschreibungen oder Einführungen auf, sondern man wird gleich in die Geschichte hineingeworfen. Man erlebt also Riley hautnah, wie sie versucht einen Dämonen ersten Grades (das sind die schwächsten) zu fangen und beinahe scheitert. Doch dadurch lässt sich Riley nicht unterkriegen. Auch wenn sie etwas schusselig ist, ist sie dennoch eine starke Persönlichkeit für ihre 17 Jahre. Genau das, was ich an weiblichen, jungen Protagonistinnen am liebsten mag! So konnte ich mich auch das ganze Buch über gut mit ihr identifizieren und auch in allen möglichen Lagen mit ihr mitfühlen. Es gab nicht eine einzige Stelle, in der ich mir nicht - wie bei so vielen Young Adult - Büchern - die Hand an die Stirn klatschen oder den Kopf über diverse Reaktionen schütteln wollte.

Als bisher einzige weibliche Dämonenfängerin musste sie auch diese Eigenschaften mit sich bringen, um zu überleben. Sie wird von einigen Menschen hart kritisiert und muss viel aushalten. Dazu kommt noch, dass sie die Tochter des berühmten Dämonenfängers Paul Blackthrone ist. Somit lastet noch mehr Druck auf ihr, sich zu beweisen und gut abzuschneiden. Neben ihrem Vater spielen noch 3 weitere Männer eine größere Rolle in ihrem Leben, doch hier möchte ich nicht zu viel erzählen und verrate nur so viel: Es könnte sich ein Liebesdreieck anbahnen! :D

Nachdem das Buch recht spannend begonnen hat, wird es erstmal etwas ruhiger, bis es dann wieder Fahrt aufnimmt. So läutet ein bestimmtes Ereignis eine große Veränderung für Riley ein, die auch den Rest des Buches (und vermutlich auch die anderen Teile) beeinflusst. Die Autorin hat hier viel Wert auf die sichtbare Veränderung der Protagonistin und auch der Nebencharaktere gelegt, die auch verständlich und nachvollziehbar beschrieben wird. Ich finde es persönlich sehr gut, dass sie so viel Wert auf alle Hauptcharaktere und nicht nur die Protagonistin an sich gelegt hat. So wirkt die Story insgesamt glaubhafter. Wobei mir allerdings die Glaubhaftigkeit etwas gefehlt hat war die Tatsache, dass Riley ständig mit ihrem Auto unterwegs war, obwohl sie a) Geldnot hatte und b) der Sprit angeblich sehr sehr sehr teuer geworden ist. Das passte leider nicht ins Bild!

Es wird fast ausschließlich aus der Sicht von Riley erzählt, doch ab und an kommen auch mal Kapitel, die aus der Sicht von Beck, einem guten Freund von Rileys Vater in ihrem Alter, geschildert werden. Solche Kapitel führen zu einem tieferen Einblick für die Leser, die man nicht hätte, wenn man nur aus Rileys Sicht lesen würde. Ich mag sowas sehr gerne, da das auf die Handlungen von Personen ein ganz anderes Licht wirft. Aber auch die Dialoge zwischen Beck und Riley sind ziemlich witzig und sorgten auch bei düsteren Szenen für eine humorvolle Stimmung. Nur allein die Jugendsprache stört minimal. Ein paar huh's und yeah's weniger hätten es da auch getan. :)

Insgesamt kann man wohl sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Buch bin, die Autorin hat eine einzigartige Welt erschaffen und dabei Feinheiten wie die verschiedenen "Level" der Dämonen sowie deren Fähigkeiten und Eigenschaften sehr intensiv ausgearbeitet. Doch auch mit den Gefühlen der Hauptpersonen hatte sie sich gut auseinander gesetzt, sodass ich zu jeder Zeit mit ihnen mitfühlen und mich v.a. in die Protagonistin ohne Probleme hineinversetzen konnte. 

Das Ende verspricht eine interessante Fortsetzung, vor allem, da einige Fragen bewusst nicht beantwortet wurden. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass der Postbote heute noch vorbei kommt! ;)

Deswegen gibt es von mit 4,5 Pandas!




Fazit:
Pro:

  • lebensechte Protagonistin
  • spannende, fesselnde Story
  • tiefgründige, sympathische Charaktere
  • interessante Grundidee und geschaffene Welt
  • viel Liebe zum Detail, vor allem bei den Dämonen
  • witzige Dialoge trotz düsterer Stimmung

Contra:

  • englische huh's und yeah's wurden übernommen, was etwas zu viel ist
  • Riley fährt ständig Auto, obwohl der Sprit angeblich sehr sehr sehr teuer ist und sie Geldnot hat

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Rezension zu "Frostfluch"

Frostfluch - Rezension - Buch Frostfluch von Jennifer Estep - Pandastic Books


Frostfluch - Jennifer Estep

Verlag: ivi
Seiten: 416
Preis: 14,99€ (broschiert)
Erscheinungsdatum: 20. August 2012
2. Band von 6
Wertung: ☺☺☺☺☺



Klapptext:
Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training - dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält …
Eigene Meinung:
Gleich nach Band 1 habe ich mich sofort in Frostfluch gestürzt, da ich absolut begeistert von der Mischung aus Mythologie und dem Academy-Leben bin. Und auch der zweite Teil konnte mich nicht enttäuschen! Bedenkt bitte wie immer, dass beim Folgeband natürlich SPOILER bezüglich Band 1 vorkommen können! :)

Band 2 knüpft eigentlich genau nach dem Vorgänger an und da Gwen den letzten Angriff ihrer Mitschülerin Jasmine nur knapp überlebt hat, wurde ihr nun tägliches Waffentraining verordnet, dass ausgerechnet Logan, in den sie hoffnungslos verliebt ist, führt. Seit dieser ihr aber einen Korb gegeben hat und ihr aus dem Weg geht, ist ihre Stimmung natürlich ziemlich am Boden, vor allem da nun auch ihre nicht vorhandenen Kampfkünste nicht viel zu freuen übrig lassen.
Gwen hat sich seit dem letzten Buch schon sichtlich weiterentwickelt ohne ihre sarkastische Art zu verlieren, was ich ziemlich gut finde, auch wenn sie im Schwertkampf wirklich noch eine Niete ist. Auch, dass sie ihre Angelegenheiten lieber selbst in die Hand nimmt, statt ihre Freunde in Gefahr zu bringen, finde ich absolut klasse und es macht sie mir sehr sympathisch. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie mich an mich selbst erinnert. :) Einzig und allein ihre Versuche, Logan davon zu überzeugen doch mit ihr auszugehen, ließ sie meiner Meinung nach etwas schwach und irgendwie auch etwas jämmerlich erscheinen. Das ging total in Richtung Klischee "Mädchen ist unsterblich in Junge verliebt und himmelt ihn hoffnungslos an und ach die Welt ist so grausam". Logan hingegen steht zu seinem Wort, dass er nicht mit ihr ausgehen wird und trifft sich auch mit anderen Mädchen, aber trotzdem wird er im späteren Verlauf einmal auch auf den ein oder anderen eifersüchtig. ;) (Was ich natürlich schon super fande, ich shippe die zwei! :D)

Das anstehende Winterkarnevalswochenende im Skiresort kommt nach einem erneuten gescheiterten Anschlag auf ihr Leben genau recht: Ein Tapetenwechsel muss her! Ihre beste und einzige Freundin Daphne ist natürlich Feuer und Flamme und versucht ihr möglichstes, dass Gwen sich ablenken und amüsieren kann. Daphne wächst mir wirklich mehr und mehr ans Herz, es ist wirklich total süß, wie sie sich um Gwen kümmert! Doch auch Carson passt gut mit rein und harmoniert gut mir ihr als Paar, auch wenn die beiden diesmal eher zu Nebencharakteren geworden sind. :) 
Im Skiresort trifft Gwen dann auf Preston, einen Schüler der Mythos-Academy aus New York, die dort auch das Wochenende verbringen. Der sieht nicht nur gut aus, sondern scheint auch noch Interesse an Gwen zu haben. Doch nicht einmal im Skiresort ist sie sicher... Gespickt mit vielen Wendungen und Geheimnissen liegt auch hier wieder ein Teil vor, den es sich sicher zu lesen lohnt!

Das Ende.. hachja, das Ende! Es war spannend, nervenaufreibend, aber durchaus überraschend und irgendwie auch romantisch. Lasst euch überraschen! Gesagt sei nur noch, dass man noch etwas mehr über Logans "dunkles Geheimnis" erfährt, er dadurch aber nicht minder faszinierend und geheimnisvoll wirkt. :)

Etwas schade fand ich hingegen die Wiederholungen, die sich vor allem im ersten Drittel gehäuft haben. Da hat die Autorin leider etwas zu sehr übertrieben. Vor allem für mich, die die Bücher gleich hintereinander gelesen hat, war es zu viel. Für Leute, die längere Zeit zwischendrin verstreichen lassen,liegt es aber noch im Rahmen. :)

Insgesamt war ich nach wie vor vom Buch gefesselt und habe auch sofort mit Band 3 angefangen. Ich bin sehr gespannt, wo die Geschichte noch hinführen wird!

Habt ihr das Buch schon gelesen? Falls ja, hat es euch genauso gut gefallen wie mir? Oder seid ihr ganz anderer Meinung?



Frostfluch - Rezension - Buch Frostfluch von Jennifer Estep - Pandastic Books

Von mir gibt es 5 Pandas für Frostfluch!

Fazit:  
Pro:
• spannende Geschichte
• tolle Wendungen
• sichtbare Weiterentwicklung der Charaktere

Contra:
• im ersten Drittel ständige Wiederholungen (auch aus Band 1)

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Kurzrezension zu "Pandemonium"

Pandemonium - Rezension - Lauren Oliver - Buch Blog - Pandastic Books
Pandemonium - Lauren Oliver

Verlag: Carlsen
Seiten: 400
Preis: 17,90 € (HC)
Erscheinungsdatum: November 2012
Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺







Klapptext:  

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Eigene Meinung:  

Pandemonium ist der zweite Band der Amor-Trilogie und der Nachfolger von Delirium. Deswegen könnt ihr hier auf Spoiler stoßen!

Wer denkt, dass Band 2 nahtlos an Band 1 anknüpft, hat sich geschnitten. Knapp über die Hälfte des Buches wird immer abwechselnd in jedem Kapitel erzählt: Eins im "jetzt", dann wieder eins im "damals". So war es vor allem anfangs sehr verwirrend für mich, was denn jetzt genau passiert ist. Man erfährt immer nur Bruchstücke von dem, was Lena nach der Flucht widerfahren ist und was zur Zeit geschieht.

Ich persönlich fand die Aufteilung nicht ganz so gelungen. Kaum hatte man sich in einem Kapitel zurecht gefunden, wurde man schon wieder in die Vergangenheit bzw. Gegenwart geschleudert und quasi aus der Geschichte raus gerissen, zumal die Handlungsorte total verschieden waren. Allerdings konnte man damit auch über eher langweilige, langsame Geschehnisse hinwegtäuschen und die Story war nicht so langatmig.

Die "damals"-Kapitel beschreiben Lenas Zeit bei den Invaliden in der Wildnis und die Gefahren, mit denen sie sich rumschlagen müssen. Vor allem die allgegenwärtige Gefahr der "Zombies" - wie die Geheilten genannt werden - ist bedrohlich und schwebt wie ein Damokles-Schwert über den Menschen des Stützpunktes. Auch hat Lena schwer mit dem Verlust von Alex zu kämpfen, das sie lähmt und immer wieder herunterzieht. 

Die "jetzt"-Kapitel beschreiben Lenas Zeit bei den Invaliden in der Stadt New York, wo sie sich unter falschem Namen und unter gefälschten Papieren mit zwei Mitstreitern ihres Stützpunktes eingeschlichen hat. Nach der Hälfte des Buches verschwinden die "damals"-Kapitel und die Handlung spielt nur noch in der Gegenwart.

Als Lena in New York Julian, den Sohn des Vorstands der VDFA (Vereinigung für Deliria-freies Amerika), bei einer ihrer Veranstaltungen beschattet, gibt es einen Aufstand der Schmarotzer (Invaliden, die nicht vor Mord und Totschlag zurückschrecken) und sie gerät selbst in Gefahr.
Die Handlung nimmt dadurch unaufhaltsam Schwung auf und die Spannung ist stellenweise fast unerträglich. Da musste ich sogar das ein oder andere Mal die Luft anhalten. ;-)

Auch "Pandemonium" hält noch die ein oder andere Überraschung bereit, mit der man nicht gerechnet hat. Vor allem gegen Ende ist das Buch unerträglich nervenaufreibend und spannend. Das Buch schließt auch wie sein Vorgänger wieder mit einem fiesen Cliffhanger.

Insgesamt würde ich jedem, der "Delirium" gelesen hat, "Pandemonium" empfehlen! Durch die actiongeladene Handlung ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen, bis ich bei der letzten Seite angekommen bin. Gut, dass ich "Requiem" neben mir liegen habe. ;-)

Auch für den zweiten Teil gibt es 4 Pandas!




Pandemonium - Rezension - Lauren Oliver - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books






Reihe:
• Delirium

• Pandemonium
• Requiem

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Rezension zu "Delirium"

Delirium - Rezension - Lauren Oliver - Buch Blog - Pandastic Books
Delirium - Lauren Oliver

Verlag: Carlsen
Seiten: 416
Preis: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 22. November 2013
Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺







Klapptext: 

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Eigene Meinung:  

Ich bin lange um "Delirum" herumgeschlichen. Warum, weiß ich nicht mal mehr so genau, denn der Klappentext klingt sehr interessant und macht neugierig. Vermutlich hatte ich durch die Vielzahl an positiven Rezensionen Angst davor, dass ich zu hohe Ansprüche habe und mir dadurch das Buch versaue - was dann, nachdem ich mich dank einem Spontankauf endlich dazu durch gerungen hatte es zu kaufen, Gottseidank nicht der Fall war!

Delirium ist ein tolles Buch, das leider auch ein paar wenige Schwächen hat. Vor allem die Klassifizierung der Liebe als Krankheit und die bewusste Distanzierung davon ist neu und fremdartig. Aber erstmal: Worum geht's überhaupt? Es geht um die 17-jährige Lena Haloway, deren Vergangenheit und Gegenwart stark von der Krankheit Amor Deliria Nervosa, kurz Deliria, geprägt wurden.

Am Anfang jedes Kapitels sind Auszüge aus dem Buch Psst, aber auch Textstellen oder Zitate aus anderen von der Regierung genehmigten Schriften, zu sehen, durch die man sich besser in diese Welt hinein finden kann. Sie spiegelt die Ideologie wider, nach der alle leben bzw. zu leben haben und man kann sich so auch ein grobes Bild der Gesellschaft machen. 

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive, also aus der Sicht von Lena erzählt. So verfolgt die Handlung eine geradlinige Bahn und ist nicht kompliziert aufgebaut. Das heißt allerdings nicht, dass es vorhersehbar oder langweilig wird - im Gegenteil! Die Autorin kann immer wieder durch kleine oder größere Geschehnisse den Leser überraschen und mit der Protagonistin mitfiebern lassen.

Durch ihre infizierte Mutter, die offiziell daran starb, hatte sie eine schwere Kindheit, die auch vor allem durch Hänselein und Distanz der anderen Kinder geprägt war. Denn wer wollte schon mit jemanden Zeit verbringen, der möglicher Weise auch todkrank und ansteckend ist? Genau aus diesem Grund hat Lena auch nur eine richtige Freundin: Hana.

Lena hofft nach dem Selbstmord ihrer Mutter nur auf eins: Den Eingriff zur Heilung vor der Deliria. Deliria ist schlecht. Deliria verdirbt den Menschen. Deliria tötet. Obwohl Lena die Abstumpfung der Menschen durch diesen Eingriff deutlich sieht, kann sie sich das nicht eingestehen und hält weiter an den Idealen fest. Vor allem als ihre beste und einzige Freundin Hana revolutionäre Ansätze mit dem Hören verbotener Musik zeigt, ist sie schwer geschockt und will nun erst einmal Distanz zu ihr, da sie so ein Verhalten nicht verstehen kann.

Erst als Alex in ihr Leben tritt, beginnt diese Fassade und die Selbstverleugnung langsam zu bröckeln, sie hinterfragt immer mehr das System. Warum darf man solche Musik nicht hören? Warum sollte man mit Jugendlichen des anderen Geschlechts nicht reden dürfen? Macht Liebe wirklich alles schlechter/kaputt?
Allerdings erschrickt sie auch manchmal vor sich selbst und vor ihren Gedanken und fällt wieder in alte Handlungsmuster zurück. Das ist aber keineswegs unangebracht, sondern nur natürlich. Lena hat jahrelang an nichts anderes geglaubt und wird nun eines besseren belehrt. Dadurch dass ihre Entwicklung zwar langsam - auch manchmal mit ein paar Schritten zurück -, aber glaubhaft von statten zieht wird sie als Mensch auch viel echter und sympatischer.

Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Alex und Lena konnte überzeugen. Hier war es ebenfalls der Fall, dass sie sich sehr langsam an ihr heran getastet hat und ihn quasi erst einmal "beschnüffeln" musste. Vorher durfte sie ja nicht einmal in die Nähe von Jungs kommen. So lernt Lena nach und nach, was es bedeutet zu lieben und macht viele Erfahrungen, die sie so nie hätte erleben können. Alles natürlich im gemäßigten Tempo.
Das einzige, was ich hier wirklich als störend empfand war die ständige Selbstkritik von Lena. Sie sagt sich immer wieder, dass sie nicht hübsch ist, nicht so gut aussehend und auffallend wie Hana und fragt sich wie Alex sie nur mögen kann. Am Anfang war das ja noch in Ordnung aber so nach und nach störten diese ständigen Selbstzweifel.

Alex und Lena überzeugten definitiv als Protagonisten. Lena mit als kleines, verschüchtertes Mädchen, das langsam anfängt das System zu kritisieren und sich zu ändern und Alex als ihr Fels in der Brandung, der ihr die schönen Seiten des Lebens zeigt. Hana und Grace konnten ebenso als Nebencharaktere Sympathiepunkte bei mir einheimsen. Mit den Sympathien kamen auch die Antipathien, die vor allem gegen das System und die gefühlslosen Geheilten gehen. Teilweise hatte man wirklich das Gefühl, dass sie nicht einmal ein Herz besitzen, so kalt waren sie. Sie leben nur nach den Regeln, jegliche Abweichung kann mit dem Tod bestraft werden.

Insgesamt habe ich das Buch in 2 Tagen verschlungen und bin sehr zufrieden. Es ist ein tolles Buch mit unverwechselbarer Story, tollen Protagonisten und einer sonderbaren Welt, in der viele unerwartete Wendungen auftreten.
Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr erfrischend, einfach weil er anders ist. Dadurch dass sich auch viel in Lenas Gedankenwelt abspielt, sind manche Sätze gar nicht richtig ausformuliert und man kriegt quasi eine Rohfassung von dem, was sie erlebt.
Ein Kritikpunkt wäre hier noch, dass die Deliria den Mittelpunkt alles Sein und Handelns einnimmt. So erfährt man so gut wie gar nichts über die Welt, in der Lena lebt, wie die Gesellschaft aufgebaut ist oder wie der technische und medizinische Fortschritt ist. Vor allem für ein Zukunftsbuch fand ich das etwas schade, da ich gerne mehr darüber erfahren hätte.
Das Buch endet nimmt gegen Ende ziemlich Fahrt auf und lässt uns mit einem ziemlich miesen Cliffhanger zurück, aber Gottseidank habe ich schon Band 2 hier liegen. :)


4 Pandas gibt es hierfür!



Delirium - Rezension - Lauren Oliver - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books





Reihe:
• Delirium
• Pandemonium
• Requiem


Fazit:  
Pro:

• interessante, spannende Story
• tolle Charaktere
• abwechslungsreicher Schreibstil
• schockierend und bezaubernd zu gleich

Contra:
• ständige Selbstzweifel der Protagonistin
• wenig Beschreibung des "Drumherum"


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