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Rezension zu "Zurück nach Hollyhill"

Hollyhill, zurück, verliebt, Zeitreise, Alexandra Pilz
Zurück nach Hollyhill
Ganz anders als erwartet und dennoch unfassbar gut!

Zurück nach Hollyhill - Alexandra Pilz

Verlag: Heyne
Seiten: 352
Preis: 16,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2013
Erster Teil der Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺

Klapptext:

Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken …

Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily in geheimnisvollen Worten beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, stimmt er nun nur widerwillig zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem …

Eigene Meinung:

Anfangs wusste ich nicht wirklich, was ich mir unter diesem Klapptext vorstellen sollte und ich konnte nicht ahnen, wohin es führen wird! Allein das Cover hat schließlich den Ausschlag gegeben, dass Zurück nach Hollyhill bei mir eingezogen ist. Und ich kann wirklich nur Gottseidank sagen!

Man wird gleich am Anfang mit dem mysteriösen Brief von Emilys verstorbener Mutter konfrontiert, die diese auffordert nach Hollyhill zu reisen. Auch Fee, Emilys enthusiastische beste Freundin, lernt man hier kennen und mögen. Gemeinsam beraten sie, ob Emily nach England reisen soll und entscheiden sich dafür. Schade, dass es das auch schon von Fee war, ich hätte gerne mehr von ihr erfahren!

Da irgendwie keiner - nicht einmal Google - eine Ahnung hat, wo Hollyhill liegt, nimmt sie einen Bus ins Zentrum Dartmoors und lernt dort Matt kennen. Dieser liest sie auf als sie gerade zu Fuß im Regen unterwegs war und ist zufälligerweise in die Richtung, in der Hollyhill liegt, unterwegs. Als er sie kurze Zeit später dort absetzt findet sie heraus, dass er sogar dort wohnt. Aufgrund der Beschreibungen der Autorin konnte ich mir ohne viele Worte Hollyhill sehr gut vorstellen und auch die Bewohner waren zwar etwas schrullig, aber definitiv liebenswert. Schade fand ich es hier, dass man bis auf die beiden Hauptfiguren Emily und Matt recht wenig bis gar nichts über die anderen Bewohner erfährt. Sie bleiben recht blass und sind so für mich als Personen nicht allzu greifbar gewesen. Durch ihre wenigen Auftritte konnte man zwar Sympathien bilden, aber eben keine Bindung.

Matt war für Emily und mich schwer einzuschätzen. Manchmal ist er hilfsbereit und nett, manchmal eiskalt und abweisend und würde sie am Liebsten aus dem Dorf haben. Trotz dessen war er mir recht sympathisch, vor allem, als seine Beweggründe aufgedeckt wurden, wieso er sich so verhält. Ich fand es hier sehr angenehm zu lesen, dass er zwar eine Art Bad Boy Attitüde hatte (ihr wisst schon.. Junge behandelt Mädchen schlecht weil er's kann und gut aussieht), diese aber logisch begründet ist und sich dann auch ablegt, als er merkt, dass Emily ganz anders ist als er dachte.

Auch für mich war Emily anders als gedacht. Sie ist zwar recht impulsiv und handelt auch dementsprechend (sie entscheidet innerhalb von einem Tag, dass sie in zwei Tagen spontan nach England fliegt), ist aber für ihre 17 Jahre schon sehr reif und ganz im Gegenteil zu dem, was man über Gleichaltrige liest, weder kindisch, noch verweichlicht noch lässt sie lieber die Männer die Drecksarbeit machen anstatt selbst anzupacken. Für mich also ein großer Pluspunkt, endlich mal wieder von einer Heldin zu lesen, die stark, klug (sie möchte Medizin studieren) und auch bereit zu handeln ist. Das und ihr Humor hat mich der Geschichte Pluspunkte geben lassen!

Tja, und wenn wir schon bei Pluspunkten sind.. Der Roman hat eine sehr interessante Geschichte, auf die ich so nicht vorbereitet war. Ich habe es mir extra gespart, noch einmal den Klapptext zu lesen bevor ich mich ins Buch stürze, um nicht voreingenommen zu sein. Und es hat sich gelohnt! Die Geschichte plätschert zwar anfangs noch ruhig, aber keinesfalls langweilig oder langatmig dahin, baut sich dann aber immer weiter auf und es kommt zu Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Okay, das ist ein klein wenig gelogen, denn ungefähr eine Seite bevor es geschehen ist hatte ich ne Idee, was passieren könnte. Aber mehr auch nicht! ;-)
Sie wird gegen Ende sogar nochmal richtig spannend und hatte einen Hauch von Krimi, sodass ich es nicht erwarten konnte zum Ende zu gelangen. Trotz anderer Schauplätze bleiben Hollyhill und ihre Bewohner immer Dreh- und Angelpunkt, was ich sehr gelungen fand.

Auch eine Liebesgeschichte ist vorhanden, die endlich mal nicht das typische Young Adult- bzw. New Adult-mäßige hat, sondern einfach nur süß ist, ohne dass sich diejenigen gleich an die Wäsche wollen. Hach. Ab und an musste ich sogar seufzen. Ein kleiner Kritikpunkt ist hier für mich wieder, dass es ein klitzekleines bisschen zu schnell ging, aber hey, das haben die zwei dann wieder durch ihre Persönlichkeiten und ihr Miteinander wettgemacht, denn man erfährt im Gegensatz zu anderen Romanen dieses Genres sehr viel über ihre Gefühlswelt.

Das Buch ist insgesamt rund und stimmig und hat mich sehr gut unterhalten. Vor allem gegen Ende hin war es sehr spannend und actionreich, ich freue mich wirklich auf die Fortsetzung! Deswegen gibt es von mir 4,5 Pandas und eine Leseempfehlung!


Fazit:

Pro:

  • Starke, sympathische Protagonistin
  • Spannende Geschichte
  • Tolles Setting
  • Viel Wortwitz und Humor
  • Süße Liebesgeschichte
Contra:
  • Nebenfiguren bleiben zu blass
  • Liebesgeschichte einen Tick zu schnell

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Rezension zu "Riley Blackthone - Aller Anfang ist die Hölle"

Aller Anfang ist die Hölle - Rezension - Buch Aller Anfang ist die Hölle von Riley Blackthone - Pandastic Books Blog


Riley Blackthrone - Aller Anfang ist die Hölle - Jana Oliver

Verlag: Fischer
Seiten: 560
Preis: 9,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 26. September 2012
Tetralogie
Wertung: ☺☺☺☺,5

Klapptext:
Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. 


Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren – nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat. 


Eigene Meinung:
Nachdem ich mir das Buch bereits am 16. September gekauft hatte, bin ich dennoch eine Weile darum herum geschlichen und habe lieber andere Bände gelesen oder Re-Reads gemacht, anstatt damit anzufangen. Warum fragt ihr euch vielleicht? Ehrlich gesagt, keine Ahnung! Ich kann nur sagen, dass mich das Buch dann ab Seite 1 in seinen Bann gezogen und ich es innerhalb eines Tages durchgelesen hatte! Die Folgebände sind schon auf dem Postweg zu mir. ;)

Aber nun zum Buch an sich: Die Autorin hält sich nicht lange mit Beschreibungen oder Einführungen auf, sondern man wird gleich in die Geschichte hineingeworfen. Man erlebt also Riley hautnah, wie sie versucht einen Dämonen ersten Grades (das sind die schwächsten) zu fangen und beinahe scheitert. Doch dadurch lässt sich Riley nicht unterkriegen. Auch wenn sie etwas schusselig ist, ist sie dennoch eine starke Persönlichkeit für ihre 17 Jahre. Genau das, was ich an weiblichen, jungen Protagonistinnen am liebsten mag! So konnte ich mich auch das ganze Buch über gut mit ihr identifizieren und auch in allen möglichen Lagen mit ihr mitfühlen. Es gab nicht eine einzige Stelle, in der ich mir nicht - wie bei so vielen Young Adult - Büchern - die Hand an die Stirn klatschen oder den Kopf über diverse Reaktionen schütteln wollte.

Als bisher einzige weibliche Dämonenfängerin musste sie auch diese Eigenschaften mit sich bringen, um zu überleben. Sie wird von einigen Menschen hart kritisiert und muss viel aushalten. Dazu kommt noch, dass sie die Tochter des berühmten Dämonenfängers Paul Blackthrone ist. Somit lastet noch mehr Druck auf ihr, sich zu beweisen und gut abzuschneiden. Neben ihrem Vater spielen noch 3 weitere Männer eine größere Rolle in ihrem Leben, doch hier möchte ich nicht zu viel erzählen und verrate nur so viel: Es könnte sich ein Liebesdreieck anbahnen! :D

Nachdem das Buch recht spannend begonnen hat, wird es erstmal etwas ruhiger, bis es dann wieder Fahrt aufnimmt. So läutet ein bestimmtes Ereignis eine große Veränderung für Riley ein, die auch den Rest des Buches (und vermutlich auch die anderen Teile) beeinflusst. Die Autorin hat hier viel Wert auf die sichtbare Veränderung der Protagonistin und auch der Nebencharaktere gelegt, die auch verständlich und nachvollziehbar beschrieben wird. Ich finde es persönlich sehr gut, dass sie so viel Wert auf alle Hauptcharaktere und nicht nur die Protagonistin an sich gelegt hat. So wirkt die Story insgesamt glaubhafter. Wobei mir allerdings die Glaubhaftigkeit etwas gefehlt hat war die Tatsache, dass Riley ständig mit ihrem Auto unterwegs war, obwohl sie a) Geldnot hatte und b) der Sprit angeblich sehr sehr sehr teuer geworden ist. Das passte leider nicht ins Bild!

Es wird fast ausschließlich aus der Sicht von Riley erzählt, doch ab und an kommen auch mal Kapitel, die aus der Sicht von Beck, einem guten Freund von Rileys Vater in ihrem Alter, geschildert werden. Solche Kapitel führen zu einem tieferen Einblick für die Leser, die man nicht hätte, wenn man nur aus Rileys Sicht lesen würde. Ich mag sowas sehr gerne, da das auf die Handlungen von Personen ein ganz anderes Licht wirft. Aber auch die Dialoge zwischen Beck und Riley sind ziemlich witzig und sorgten auch bei düsteren Szenen für eine humorvolle Stimmung. Nur allein die Jugendsprache stört minimal. Ein paar huh's und yeah's weniger hätten es da auch getan. :)

Insgesamt kann man wohl sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Buch bin, die Autorin hat eine einzigartige Welt erschaffen und dabei Feinheiten wie die verschiedenen "Level" der Dämonen sowie deren Fähigkeiten und Eigenschaften sehr intensiv ausgearbeitet. Doch auch mit den Gefühlen der Hauptpersonen hatte sie sich gut auseinander gesetzt, sodass ich zu jeder Zeit mit ihnen mitfühlen und mich v.a. in die Protagonistin ohne Probleme hineinversetzen konnte. 

Das Ende verspricht eine interessante Fortsetzung, vor allem, da einige Fragen bewusst nicht beantwortet wurden. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass der Postbote heute noch vorbei kommt! ;)

Deswegen gibt es von mit 4,5 Pandas!




Fazit:
Pro:

  • lebensechte Protagonistin
  • spannende, fesselnde Story
  • tiefgründige, sympathische Charaktere
  • interessante Grundidee und geschaffene Welt
  • viel Liebe zum Detail, vor allem bei den Dämonen
  • witzige Dialoge trotz düsterer Stimmung

Contra:

  • englische huh's und yeah's wurden übernommen, was etwas zu viel ist
  • Riley fährt ständig Auto, obwohl der Sprit angeblich sehr sehr sehr teuer ist und sie Geldnot hat

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Rezension zu "Plötzlich Fee - Sommernacht"

Plötzlich Fee Sommernacht - Rezension - Pandastic Books
Plötzlich Fee - Sommernacht - Julie Kagawa

Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 496
Preis: 16,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 21. März 2011
Fünfteiler
Wertung: ☺☺☺☺,5




Klapptext:  

Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe. 
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich ... plötzlich Fee.

Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

Eigene Meinung:  

Anfangs hatte ich etwas Startschwierigkeiten mit dem Buch, die Handlung zog sich und ich kam nicht wirklich in die Geschichte rein. Nachdem diese aber überwunden waren, war ich richtig begeistert.
Die Geschichte wird aus Meghans Sicht erzählt und man lernt sie als unscheinbares, unglückliches, naives Mädchen kennen, das sich nach der großen Liebe sehnt. Als an ihrem sechzehnten Geburtstag ihr Bruder Ethan von Feen entführt wird, muss sie feststellen, dass sie viele Jahre im Unklaren gelebt hat: Ihr bester Freund Robbie ist gar nicht Robbie, sondern Puck aus Shakespeares Sommernachtstraum und sie ist auch kein gewöhnliches Mädchen, sondern eine Fee und Oberons Tochter. Ab da verändert sie sich zunehmend Schritt für Schritt und wird eine immer stärkere Persönlichkeit, angetrieben von dem Ziel, Ethan aus den Händen der bösartigen Feen zu entreißen. Dazu ist sie sogar bereit ihr Leben aufs Spiel zu setzen. 

Aber auch die Nebencharaktere waren nicht zu verachten, allen voran natürlich Puck, Ash und Grimalkin. Puck hat auf Geheiß Oberons jahrelang Meghan im Auge behalten, er hat eine witzige, oft auch sarkastische Ader, die einen immer wieder zum Lachen bringt. Bald wird klar, dass er für Meghan mehr als nur Freundschaft empfindet. Ash ist der Sohn der Eiskönigin Mab und trotz seiner eisigen, zurückhaltenden Art habe ich ihn sofort in mein Herz geschlossen (wie kann man jemanden shippen, sobald man nur einmal seinen Namen gelesen hat?? :D). Die Interaktion von Puck und Ash ist irgendwie einzigartig und unverzichtbar! Und dann ist da natürlich noch Grimalkin, genannt Grim, ein Feenkater, der sehr geheimnisvoll ist und gerne einmal Gefälligkeiten für Wissen verlangt. Doch auch ihn muss man einfach gern haben. Insgesamt waren alle Charaktere gut gezeichnet, sodass sie nicht irgendwie leblos oder als Abklatsch aus "Ein Sommernachtstraum" rüber kamen. Ich hatte hier (mal abgesehen von den Namen), nie wirklich an diese Geschichte gedacht, für mich waren alle eigenständig handelnde Charaktere, die keineswegs blass oder unnatürlich gewirkt haben.

Dramatik, Spannung, Liebe und Überraschungen machen "Plötzlich Fee" zu einem tollen Buch, das Abstand von Dreiecksbeziehungen oder vorhersehbaren Handlungssträngen nimmt. Ich war hier wirklich sehr positiv überrascht, in welche Richtung und vor allem wie sich das Buch entwickelt hat: In keinster Weise geriet nämlich die Rettung von Meghans Bruder in den Hintergrund und auch die zarte und wirklich süße Liebesgeschichte hat sich erst im letzten Drittel angebahnt und war nicht maßgeblich bestimmend. Es war wirklich erfrischend einmal zu lesen, dass die Heldin ihr Ziel nicht aus den Augen verliert und plötzlich andere Sachen in den Vordergrund stellt! Keine Seite des Buches war unnötig, sondern die Handlung wurde immer wieder nach vorne getrieben, ohne zu wiederholen oder überflüssigerweise zu ziehen.

Die einzigen Mankos, die ich zu beklagen habe, sind einerseits der Begriff "Fee", da ich mir darunter etwas anderes, eher in Richtung Tinkerbell, vorgestellt habe - auch wenn man hier am Original blieb. Andererseits hat sich gefühlte 1000x der Magen der Protagonistin umgedreht, was irgendwann etwas nervig war, man aber gut ignorieren konnte.

Insgesamt gibt es deswegen 4,5 Pandas von mir!! :)


Plötzlich Fee Sommernacht - Rezension - Bewertung - Pandastic Books


Eine Frage stellt sich mir aber noch: Wieso hat das Buch den Zusatztitel "Sommernacht" bekommen? Eine Anlehnung an "Ein Sommernachtstraum" könnte es sein, schon klar. Aber das erklärt meiner Meinung nach dann nicht die Folgebände Winternacht, Herbstnacht, Frühlingsnacht.. Hm! :O

Fazit:  

Pro:
• tolle Geschichte begründet auf allbekanntem Drama
• wunderbare Charaktere mit Tiefe
• interessante, geschaffene Welt
• Ziel wird nie aus den Augen verloren
• Witz und Humor
• Suchtfaktor

Contra:
• Magen der Heldin dreht sich gefühlt 1000x um
• Bezeichnung als "Feen" vermittelt etwas falsches Bild

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Rezension zu "Versprich mir einen Kuss"

Versprich mir einen Kuss - Rezension - Anna Fricke - Pandastic Books
Versprich mir einen Kuss - Anna Fricke

Verlag: Amazon Media EU
Seiten: 212
Preis: 0,99ct (eBook)
Erscheinungsdatum: 01.07.2014
Einzelband, weiteres in Planung
Wertung: ☺☺☺☺,5




Klapptext:  

Zwei Menschen, verbunden durch eine grausame Fügung. 
Julias Glück zerbricht, als sie ihren Mann verliert. Ihr Leben scheint sinnlos geworden zu sein, bis sie auf Stephan trifft. Eine heilende Verbindung entsteht, doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. 

Julias Entscheidung, ihrem Mann zu folgen, kann und will Stephan nicht akzeptieren. In einer Zeit voller Schmerz, Angst und Trauer beginnt eine zarte Liebe zu erblühen. Werden die Gefühle stark genug sein, der verzweifelten Julia neue Hoffnung zu schenken?

Eigene Meinung:  

Nachdem Julia ihren Mann bei einem Autounfall verloren hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie existiert nur noch vor sich hin und spielt sogar mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen. Doch dann trifft sie Stephan, der ihr nach und nach wieder zeigen kann, wie wertvoll und lebenswert das Leben überhaupt ist.

"Versprich mir einen Kuss" hat mich in eine regelrechte Achterbahn der Gefühle mitgenommen. Ich habe mit Julia, die solch schwere Schicksalsschläge ertragen muss, gelitten, mich mit ihr gefreut und natürlich ganz viel gehofft.
Mehr kann man dazu eigentlich schon nicht mehr sagen, sonst verrät man leider zu viel. :)

Das Buch hat mich dazu angeregt, selbst mehr über das Leben nachzudenken und dass man nicht zögern sollte, das zu tun, was man tun will - man weiß nie, wann das Schicksal zuschlägt. Vor allem Julias Liste, in der sie festhält, was sie selbst noch in ihrem Leben tun oder erreichen will, bevor sie irgendwann stirbt, hat mich dazu inspiriert, selbst solch eine Liste anzulegen. Hier musste ich sogar die ein oder andere Träne verdrücken.


Besonders gut fand ich den Perspektivenwechsel. Das Buch ist zwar größtenteils aus der Sicht von Julia geschrieben, aber an den entscheidenden Stellen (und zwar wirklich ausschließlich an den Stellen, die wichtig waren!) kam man auch in den Genuss von Stephans Gedankengängen, die äußerst interessant und bereichernd waren.

Nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören und hab es in einem Rutsch durchgelesen. Hier liegt eine wirklich tolle, realitätsnahe Geschichte vor, die bewegt. Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es trotzdem noch: Und zwar einerseits der Altersunterschied, der zwischen den Protagonisten ständig kritisiert wird. 25 und 35 liegen jetzt nicht soo weit auseinander, als dass es irgendwie - vor allem in der heutigen Zeit - unnatürlich wäre. Andererseits hätte ich es schön gefunden, wenn man noch einen Epilog hinzugefügt hätte, in dem man vielleicht einen Zukunftsausblick oder den Brief, den Julia im Prolog schrieb, zur Sprache bringen könnte.
Edit: Auf Nachfrage habe ich gerade von Anna Fricke erfahren, dass wohl noch "etwas geplant ist". Was genau, weiß ich nicht, aber das erklärt wohl das recht offene Ende! :)

Insgesamt gibt es 4,5 Pandas und damit definitiv eine Kaufempfehlung!


Versprich mir einen Kuss - Rezension - Anna Fricke - Bewertung - Pandastic Books


Danke der Autorin an dieser Stelle noch einmal für das Rezensionsexemplar, das Cover ist wirklich wunderschön geworden!

Fazit:  

Pro:
• gefühlvolle Liebesgeschichte
• realitätsnah
• berührend
• verschiedene Erzählperspektiven

Contra:
• fehlender Epilog
• Altersunterschied wird als sonderbar angesehen, obwohl er das eigentlich nicht ist

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Rezension zu "Aussicht auf Sternschnuppen"

Aussicht auf Sternschnuppen - Rezension - Katrin Koppold - Buch Blog - Pandastic Books
Aussicht auf Sternschnuppen - Katrin Koppold

Verlag: Aureolus Verlag 
Seiten: 292
Preis: 9,95€ (TB)
Erscheinungsdatum: 2013
Einzelband, kann als Teil einer Trilogie gesehen werden
Wertung: ☺☺☺☺,5




Klapptext:  

Die 36 jährige Helga schäumt vor Wut. Eben hat sie noch von einer glücklichen Zukunft an der Seite des italienischen Unternehmensberaters Giuseppe und mindestens fünf Kindern geträumt, da findet sie kurz vor dessen Geschäftsreise nach Lucca eine äußerst verfängliche SMS in seinem Handy. Da sie ihre besten Jahre nicht an einen untreuen Windhund verschwenden will, folgt sie Giuseppe zum Flughafen. Doch dort muss sie feststellen, dass der ganze europäische Luftraum gesperrt ist und sie sieht nur noch, wie er mit zwei Frauen in einen Mietwagen steigt und davon braust. Sie selbst kann nur noch einen Smart ergattern, den sie sich zudem auch noch mit Nils teilen muss, einem arroganten, ketterauchenden Schauspieler, der auf den zweiten Blick aber gar nicht so übel ist, wie Helga anfänglich gedacht hat. Ihr Weg führt die unfreiwillige Fahrgemeinschaft von München über den Gardasee bis hinunter in die Hügel Toskana, wo sich Helgas Träume zu erfüllen scheinen. Doch die Sterne hängen höher als zuvor. Helga fällt aus allen Wolken, denn ihr Freund scheint sie mit einer heißblütigen Italienerin zu betrügen. Diesen Kerl wollte sie heiraten und mindestens vier Kinder mit ihm haben? Hals über Kopf folgt Helga Giuseppe gen Süden - ohne Gepäck, dafür aber mit einem unerwarteten Begleiter: Nils. Schauspieler, Kettenraucher und bald mehr als eine zufällige Reisebekanntschaft...

Eigene Meinung:  

Das Cover, wow! Ich wusste sofort, als ich das Cover sah, dass ich das Buch besitzen muss. Auch der Klapptext klang interessant, also her damit! Ich hatte Glück und eine Sonderausgabe ergattert, weswegen ich erstmal die aufwändig gestaltete "Hülle" regelrecht betatschen musste. Für Buchliebhaber einfach toll. x)


Nachdem Helga durch Zufall eine SMS im Handy ihres Freundes Guiseppe entdeckt hat, ist sie sicher, dass er ihr fremd geht. Der muss aber zu einem wichtigen Geschäftstermin nach Italien, woraufhin Helga Hals über Kopf entscheidet, ihm nachzufahren und ihn zur Rede zu stellen. Denn nach einigen gescheiterten Beziehungen sah sie sich nun dem Traum der Großfamilie so nah wie nie und schließlich muss man das aufklären, ihre biologische Uhr tickt schließlich!

So kommt es, dass sie sich, weil alle Flüge aufgrund Aschewolken eines Vulkanes gestrichen wurden, einen Smart mit Nils, Schauspielersohn und selbst Schauspieler in die Toskana teilen muss, da alle anderen Mietwagen ausgebucht sind. Da sie ungefähr das gleiche Reiseziel haben, bietet sich das natürlich an. (Hat hier noch jemand eine Parallele zu How I Met Your Mother entdeckt? :D) Mit ihm als Raucher (Helga ist gegen Rauchen) und TV-Star (sie hat ja nicht einmal einen Fernseher!) und dazu noch unsympathischer Reisegefährte verkörpert er genau das, was Helga sich nicht als Mitfahrgelegenheit erträumt hat. Eine lustige Reise findet hier ihren Anfang, natürlich inklusive Zickenkrieg der beiden. Hier ein kleiner Ausschnitt:


Mein Gott, wie kindisch! Ich stritt mich mit dem Fremden herum als wären wir Kleinkinder. Ich war erster! Nein, ich war erster! Das ist mein Auto!
S.33

Helga zeigt sich von ihrer schlechtesten Seite, wohingegen mir Nils durch das Buch hin immer sympathischer wurde. Doch trotz ihrer verschiedenen Persönlichkeiten und anfänglicher Differenzen stehen sie das ein oder andere Abenteuer gemeinsam durch, lernen sich dadurch besser kennen und kommen sich näher.

Mit "Aussicht auf Sternschnuppen" liegt ein toller Liebesroman, mit Schmacht-Potenzial vor, der an ein Märchen erinnert. Auch der Humor, der durch Helgas nicht immer rationales und unlogisches Denken/Handeln (wenn man auf Ende 30 zugeht hat frau eben nicht mehr allzu viel Zeit) vermittelt wird, kommt hier nicht zu kurz!

Für mich bringt es dieses Buch auf 4,5 Pandas, denn ist es emotional, aufregend, fesselnd und romantisch zugleich!



Aussicht auf Sternschnuppen - Rezension - Katrin Koppold -Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books





Reiheninfo:
"Aussicht auf Sternschnuppen" kann als Einzelband gelesen werden, allerdings wird die Geschichte durch Storys aus dem Leben ihrer Schwestern noch "ergänzt".


Fazit:  

Pro:

• liebenswürdige Protagonisten
• witzige Konversationen
• Märchenfeeling

Contra:
• Helga manchmal anstrengend


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Rezension zu "Restart - Heute wie damals"

Restart Heute wie damals - Rezension - Mela Wagner - Buch Blog - Pandastic Books
Restart - Heute wie damals - Mela Wagner

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 364
Preis: 12,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 23. April 2014
Zweiteiler
Wertung: ☺☺☺☺,5







Klapptext:  

Die Geschichte von Leni und Paul geht weiter ... Trotz der alles verändernden Nachricht entscheidet sich Leni, in Paris zu leben. Die eigenen Fehler werden ihr jedoch immer mehr bewusst und die Sehnsucht, nach Hause zurückzukehren, steigt. Kurz nach ihrer Rückkehr trifft sie auf Paul. Doch er hat sich verändert und weist sie kalt und emotionslos von sich. Beide wollen ein Leben ohne einander versuchen – kommen aber dennoch nicht voneinander los. Aufs Neue geraten sie in eine Achterbahn der Gefühle. Warum hat sich Paul so verändert? Welches Geheimnis hütet er? Doch er ist nicht der Einzige, der ein Geheimnis verbirgt ...

Eigene Meinung:  

Achtung, das ist der Folgeband von Restart - Die Begegnung! Weiterlesen auf eigene Spoiler-Gefahr! :)

Nachdem ich Band 1 innerhalb von einer Nacht verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, Band 2 in den Händen zu halten. Nach einem halben Jahr war es endlich soweit: Heute wie damals ist bei mir eingezogen und wurde wie sein Vorgänger innerhalb eines Nachmittags verschlungen. x) Hier ist vor allem positiv zu erwähnen, dass ich sofort wieder in der Geschichte drin und gefangen war!

Nach Lenis großartiger Entwicklung in Band 1 will sie nun endlich versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen. Dazu zieht sie von Paris zurück in ihr Elternhaus und nähert sich wieder ihrer Familie an, achtet endlich wieder auf sich selbst und ihren Körper und isst genug. Denn schließlich muss sie jetzt nicht nur für sich, sondern für zwei leben. Lange behält sie dieses Geheimnis für sich und kann nicht einmal Paul einweihen, da dieser sich, nachdem Leni ihn weggestoßen hat, zu einem kaltherzigen Mann entwickelt hat, der nun seinerseits Leni wegstößt. Er möchte die Vergangenheit hinter sich lassen und sich um Marlene kümmern, die ja ein Kind von ihm erwartet. Doch trotzdem kommt er irgendwie nicht von ihr los..

Leni erfährt dank Pauls Briefen auch endlich, wie er sich damals gefühlt hatte, diese zu lesen war wirklich herzzerreißend.. Man hat selten so einen Einblick in die männliche Psyche und doch ist alles sehr glaubwürdig dargestellt worden. Auch die Zeitsprünge halfen dem Leser sehr, Pauls damalige Entwicklung und Liebe zu Leni zu erfahren und mitzuerleben. Einfach zum dahin schmelzen. Wie Zucker, aber nicht klebrig, sondern einfach nur süß. x) Besonders traurig war es dann mit anzusehen, wie Paul manchmal mit Leni umgesprungen ist. (Ich hab hier den herzlichen und liebenswürdigen Paul aus Band 1 vermisst, auch wenn man ihn noch ab und an durchscheinen sah. :/) Man wollte die beiden einfach nur links und rechts abschellen und sie auf den richtigen Weg bringen.

Und das genau ist eins der größten Probleme der Beiden: Sie sind unverbesserliche Sturköpfe, die einander einfach nicht ausreden lassen können und dadurch sich immer wieder gegenseitig verletzen. Deswegen treten viele Probleme auf, unter anderen traut sich Leni einfach nicht, Paul von der Schwangerschaft zu erzählen, da sie Angst vor Zurückweisung hat. Das Trauma von damals, dass Paul sie erneut sitzen lassen könnte, sitzt einfach zu tief.

Mit "Heute wie damals" fährt man permanent in der Achterbahn der Gefühle. Es ist alles dabei: Von Ärger, Zorn, Hoffnung, Traurigkeit und Sehnsucht bis hin zur großen Liebe. Dazu kommen noch viele Geheimnisse und Lügen, die den beiden noch zusätzlich das Leben schwer machen. 

Insgesamt liegt hier eine würdige Fortsetzung vor, ich kann die Dilogie nur jedem ans Herz legen, der auf Liebesgeschichten steht! Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, und auch mein Buch blieb dieses Mal wieder nicht von Post-Its verschont. Es gibt hier so viele tolle Textstellen, die einen zum Nachdenken anregen und berühren. Hier ein kleiner Auszug:

Sein Herz zu öffnen und glücklich zu sein, bedeutet so viel mehr Kraft aufzuwenden, als es einfach unglücklich zu verschließen.
S.33

Durch die poetische und emotionsgeladende Atmosphäre musste ich auch das ein oder andere Tränchen verdrücken. Man hat sich als Leser nicht nur als Leser gefühlt, sondern als wäre man mittendrin und würde alles hautnah miterleben. Was für ein tolles Buch!
Einzig und allein die kurzen, abgehackten Sätze haben mich etwas gestört, genauso wie mir die Geschichte im letzten Drittel etwas langgezogen vorkam. Das sind aber nur minimale Kritikpunkte, also Meckern auf hohem Niveau!

Im Gesamtbild gibt es von mir deswegen 4,5 Pandas!


Restart Heute wie damals - Rezension - Mela Wagner - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books





Und bevor ich's noch vergesse: Es gibt selten Cover, die so viel aussagen wie dieses hier. Es ist so schlicht gehalten, aber hat eine so große Aussagekraft.. Alle, die Band 1 gelesen haben, dürften wissen, was ich meine. :) Einfach toll!!!
Als kleines Schmankerl gibt's noch mein Buch, das ich mit Post-Its verunstaltet habe x):



Restart Heute wie damals - Rezension - Mela Wagner - Buch Blog - Pandastic Books



Fazit:  

Pro:
• herzerwärmend
• tolle Protagonisten
• überraschende Entwicklungen
• Achterbahn der Gefühle
• lebensnah

Contra:
• im letzten Drittel minimal langgezogen
• teilweise sehr kurze Sätze

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Rezension zu "Leaving Paradise"

Leaving Paradise - Rezension - Simone Elkeles - Buch Blog - Pandastic BooksLeaving Paradise - Simone Elkeles

Verlag: cbt (TB)
Seiten: 336
Preis: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2014
Dilogie
Wertung: ☺☺☺☺,5






Klapptext:  

Es gibt sie noch... die große Liebe

Das Letzte, was Caleb Becker vorhat, als er in seinen Heimatort Paradise zurückkehrt, ist, sich in Maggie Armstrong zu verlieben. Denn wegen Maggie, die er in jener fatalen Nacht mit dem Auto angefahren haben soll, war er verurteilt worden. Maggie wiederum will alles, nur nicht Caleb wiederbegegnen – dem Jungen, den sie für ihr Unglück verantwortlich macht. Und doch verbindet diese eine Nacht sie für immer, und so fühlen sich Caleb und Maggie, als sie sich wiederbegegnen, gegen ihren Willen zueinander hingezogen. Aber gerade, als die beiden sich näherkommen, kommen Dinge ans Tageslicht, die alles zu zerstören drohen…

Eigene Meinung:  

Ein neues Buch von Simone Elkeles? Klapptext klingt gut? - Muss ich haben!
So oder so ähnlich ging es mir, als ich Leaving Paradise entdeckt habe. Nur einen Tag später hatte ich es dann dank Amazon im Briefkasten und konnte loslegen. Und wurde nicht enttäuscht.

Maggie hat ein schweres Leben nach dem Unfall. Sie hat sich von allen außer ihrer Mutter abgeschottet und sieht sich selbst nur als Krüppel. Auch ihre Klassenkameraden lassen sie das oft spüren. Und dann kommt auch noch Caleb, der Junge, der sie angefahren haben soll, aus dem Gefängnis zurück. Hier fängt dann die ganze Geschichte ein und man bekommt immer wieder kleine Einblicke aus der Vergangenheit der beiden. Die abwechselnden Erzählsichten - ganz nach bekanntem Elkeles-Stil - lassen den Leser in ihre Gefühlswelten eintauchen und das ganze Ausmaß des Unfalls erfassen. Mit Calebs Rückkehr ist somit das Chaos eigentlich perfekt und Maggie fiebert nur noch auf den Tag hin, an dem sie endlich nach Spanien und weg von Paradise kann. Doch schließlich kommt es doch ein wenig anders, als geplant...

Das Buch fesselte mich und war zu jeder Zeit spannend, ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Maggie und Caleb weiter/voran geht. Kein Wunder also, dass ich es an einem Tag durch hatte. ;-) Auch die Bandbreite an Emotionen und Gedanken, die dem Leser vermittelt werden, lassen die Charaktere so echt wirken, dass man gar nicht anders kann als mit ihnen mitzufühlen. Hier hat mich vor allem Caleb positiv überrascht, der definitiv von seinen Emotionen mitgerissen wurde, sie aber nicht wirklich öffentlich zeigte, insbesondere Maggie gegenüber. Er war also ganz der harte Kerl, den er geben wollte und als Leser war es dann ein besonderes Vergnügen zu wissen, dass er es eben nicht ist.
Aber auch Maggie steht ihm in nicht viel nach. Sie ist ein starker Mensch, auch wenn sie das anfangs nicht weiß. Sie hat den Unfall überlebt und somit auch monatelange Rollstuhl- und Physiotherapiepflicht, wodurch sie sich sehr von ihren Freunden abgekapselt hat und eigentlich allein ist. Sie ist ab und an fiesen Kommentaren über ihre Behinderung ausgesetzt und verliert trotzdem nicht ihren Lebenswillen. Auch wenn sie von Selbstzweifeln und Albträumen geplagt wird, gibt sie dennoch nie auf. 
Beide Charaktere machen im Laufe des Buches eine Veränderung durch, die sie beide stärker machen und über die Schatten der Vergangenheit hinauswachsen lassen. Ein toller, glaubhafter Zug, den man sich als Leser definitiv wünscht.
Einzig und allein die Entwicklung der Gefühle der beiden Protagonisten ging mir etwas zu schnell und ohne wirkliche Erklärung, hier hätte noch etwas mehr "Arbeit vorneweg" gut getan. Dennoch war ihre Liebesgeschichte (bitter)süß und herzerwärmend. Das lässt das Frauenherz höher schlagen. :) Und auch die witzigen Anteile kamen nicht zu kurz. Dank einer gewissen "Mumus" kam ich nicht mehr aus dem Lachen raus. :D 

Leider endet das Buch doch überraschend abrupt und schafft die nötige Basis für den Folgeband. Auch die "Enthüllung" hätte ich so nicht direkt erwartet. Allerdings macht es Caleb so nur zu einem noch stärkeren und vor allem bewundernswertem Charakter, den man trotz (oder gerade weil) seiner Ecken und Kanten nur ins Herz schließen kann. 

Mit zwei Nebencharakteren konnte ich mich absolut gar nicht anfreunden: Kendra und Leah. Kendra ist einfach eine egoistische dumme Kuh und Leah... feige.


Insgesamt hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Dilogie, da ich von ihrer Trilogie "Du oder das ganze Leben" schon sehr geflashed war. "Leaving Paradise" konnte nicht ganz so überzeugen, hat aber auch nur minimale Kritikpunkte. Sehr mutig fand ich das Ansprechen von vielen Problemthemen (Mobbing, Drogenabhängigkeit, Gefängnis, Trunkenheit am Steuer, ...), die sehr glaubwürdig und realitätsnah umgesetzt wurden. Respekt!


Somit gibt's 4,5 Pandas!



Back to Paradise - Rezension - Simone Elkeles - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books





Reihe:
Leaving Paradise
Back to Paradise


P.S. Buch 2 hab ich mir noch in der selben Nacht bestellt - kam dann leider ganze 2 Tage später. :(
auch wenn das zu Erwarten war xD

Fazit:  

Pro:

• tolle, glaubwürdige (Liebes-)Geschichte
• tiefgründige, liebenswerte Charaktere (mal von Kendra und Leah abgesehen)
• Buch mit Botschaft
• fesselnd
• viel Gefühl

Contra:
• Entwicklung der Liebesgeschichte etwas rasch

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Rezension zu "Die Beschenkte"

Die Beschenkte - Rezension - Kristin Cashore  - Buch Blog - Pandastic BooksDie Beschenkte - Kristin Cashore 

Verlag: Carlsen
Seiten: 496
Preis: 9,99 € (TB)
Erscheinungsdatum: Februar 2011
Einzelband, kann aber auch als Teil einer Reihe gelesen werden (siehe unten)
Wertung: ☺☺☺☺,5










Klapptext:  
         


Lady Katsa wird überall gefürchtet, denn sie hat die Gabe des Tötens. Doch sie ist es leid, ständig als Racheengel eingesetzt zu werden - und als sie dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, schöpft sie Hoffnung, mit ihrer Gabe auch Gutes bewirken zu können. Der Prinz fasziniert Lady Katsa. Außerdem scheint er genau wie sie ein Beschenkter zu sein. Schon bald verbünden sich die beiden, um gemeinsam in den Kampf zu ziehen und nicht nur das ...



Eigene Meinung:  


Bei den ersten Seiten des Buches war ich sofort drin im Geschehen, "mittendrin statt nur dabei" ist wohl die Devise der Autorin. Man fühlte sich durch die spannungsgeladene Atmosphäre und die detailreichen Schilderungen so, als würde man Katsa durch die Tunnel begleiten und wäre Teil ihrer Mission. Das zieht sich auch durch das ganze Buch weiter und man hat nie wirklich das Gefühl, aus der Geschichte ausgegrenzt zu werden.

Auch wenn man am Anfang vielleicht etwas überfordert durch die Fülle von Namen, Orten, Königen etc. ist, bereitet das dann im weiteren Verlauf des Buches dann doch keine Probleme mehr. Die Personen sind alle schön gezeichnet, wodurch man auch vor allem zu Beginn sofort eine Unterscheidung zwischen sympathisch oder unsympathisch machen kann, die sich dann im weiteren Verlauf noch bestätigt. Katsa ist ein toller, starker Charakter, der sich sehr gut in dieser Männerwelt macht und auch Herz zeigt, was so gar nicht ihrem Ruf als Tötungsmaschine entspricht. Womit wir auch gleich zu König Randa kommen.. Er ist ein mir absolut unsympathischer Charakter, der nur auf sein eigenes Wohl bedacht ist und Katsa wegen ihrer Gabe ganz schön ausnutzt; vor allem deswegen hat sie diesen miesen Ruf. Gut, dass Katsa einige Freunde hat, die zu ihr halten und wissen, wie sie wirklich ist. Darunter sind Oll, Giddon und natürlich Raffin, der Sohn des Königs, der das absolute Gegenteil zu seinem Vater ist. Auch Bo, der mein persönlicher Liebling ist, zählt später zu ihren Freunden. Bo ist ebenfalls wie Katsa ein Beschenkter und ergänzt sie perfekt.

Da ich nicht zu viel verraten will, möchte ich gerne noch etwas um das "drumherum" erzählen: Die Schauplätze sind gut und interessant gewählt. Die Geschichte ist gut verständlich und flüssig geschrieben, auch wenn sie sich an ein paar Stellen vielleicht etwas zieht. Die Charaktere sind wie gesagt sehr gut gezeichnet und man kann prima mitfühlen; einzig und allein die fast unbändige Wut, die von Katsa manchmal ausgeht, kann man nicht immer nachvollziehen. Das Ende der Geschichte ist auch zufriedenstellend, auch wenn hier noch Platz für einen möglichen Folgeband wäre.

Insgesamt gebe ich 4,5 Pandas, da es ein fesselndes Buch ist, das ich innerhalb von 5 Stunden durchgelesen hatte. Die Idee und der Plott sind super, ich würde es jederzeit wieder kaufen. Ich habe Katsa und Bo richtig ins Herz geschlossen und es fällt mir nicht leicht, die Geschichte einfach ad acta zu legen. Wer ein Fantasy-Fan ist, sollte sich dieses Buch kaufen!


Die Beschenkte - Rezension - Kristin Cashore  - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books






So, und am Ende kommen dann doch noch ein paar SPOILER, von denen ich Lesern, die das Buch noch nicht gelesen habe, extrem abrate - das kann die ganze Spannung kaputt machen. Trotzdem möchte ich das noch loswerden, einfach, weil ich hoffe, dass andere genauso empfunden haben und weil ich selbst immer hoffe, dass Rezensenten auf so etwas eingehen. :)

Also: ab jetzt SPOILER:

Kleine Kritikpunkte meinerseits sind: Ich fand, dass sich der Weg von Randa City nach Leck City (bzw. den Wald davor) teilweise echt gezogen hat.. Ist ja schön und gut, dass die Autorin viel auf die Entwicklung von Bo und Katsa eingehen wollte, aber ich finde das ist ihr nicht so gut gelungen. Da war nichts mit langsamer Entwicklung der Gefühle, nein, da hat sie den einen Tag seinen Oberkörper bewundert und am nächsten war sie schon verliebt in ihn. Bei Bo war das noch nachvollziehbar, da er diese Gefühle schon länger hätte haben können, aber bei Katsa? Irgendwie nicht wirklich. Das kam viel viel viel zu schnell. Auch der "Showdown" am Ende, der zwar für Überraschung meinerseits gesorgt hat - da ich nicht erwartete, dass sie Leck abfängt -, aber sein Tod dann war nicht wirklich spektakulär und irgendwie.. langweilig? Absolut in Ordnung, weil ich gehofft hatte, dass er stirbt... aber irgendwie doch langweilig. Messer und Ende. Hatte ich mir irgendwie etwas besser vorgestellt. Und naja, dann die Sache noch mit Bo am Ende. Ich find es klasse, dass er lebt. Hab ich mich wirklich drüber gefreut (auch wenn er blind war). Aber doch hätte ich mir noch ein klitzekleines, besseres Ende vorgestellt. Ich hatte gehofft, dass Katsa vielleicht doch noch ihre Meinung bzgl. Ehe ändert.   ☼


Gut, meine "kleinen" Spoiler sind dann doch etwas länger geraten als gedacht.. ohje. :) Und versteht mich bitte nicht falsch: Auch wenn ich hier noch etwas zu bemängeln hatte, waren das für mich wirklich nur sehr kleine Kritikpunkte. Das würde keinen ganzen Sternabzug rechtfertigen!


Und jetzt noch kurz etwas zur "Reihe", wie oben versprochen: 
"Die Beschenkte" gehört zu einer Reihe namens "die sieben Königreiche", die 3 Bände umfasst. Die Bände sind aber kein Folgebände, sondern beinhalten Geschichten mit anderen Protagonisten. Wer also in dieser Welt bleiben möchte, dem empfehle ich diese Bände. ;)

Band 2: Die Flammende
Band 3: Die Königliche



Fazit:  


Positiv:

  • mitreißende Story
  • tolle Charaktere, mit denen man mitfühlen kann
  • guter Plot
  • schöne Sprache und Beschreibung der Umstände/des Umfelds sowie der Landschaft
Negativ:
  • zieht sich an wenigen Stellen etwas
  • recht abrupte Konfliktlösung

                                                                                                                         



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