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Rezension zu "Nur ein kleiner Sommerflirt"

Nur ein kleiner Sommerflirt - Rezension - Simone Elkeles - Buch Blog - Pandastic Books
Nur ein kleiner Sommerflirt - Simone Elkeles

Verlag: cbt
Seiten: 288
Preis: 8,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 9. April 2013
Trilogie
Wertung: ☺☺☺




Klapptext:  

Es ist so was von unfair! Amy kann nicht fassen, dass sie die Sommerferien mit ihrem biologischen Erzeuger am anderen Ende der Welt verbringen soll, um eine Großmutter kennenzulernen, von der sie noch nie was gehört hat. Dazu eine nervige Cousine und Schafe rund ums Haus. Was Amy aber wirklich zur Weißglut treibt, ist dieser Avi: Wie kann ein Junge so dermaßen unverschämt sein – und dabei so sexy!

Eigene Meinung:  

Nach der "Du oder das ganze Leben"- und "Paradise"-Reihe von Simone Elkeles musste natürlich auch dieses Buch bei mir einziehen. Bisher war ich von allen Bänden dank der realitätsnahen, emotionalen Geschehnisse mit tiefgründigen Charakteren begeistert, aber leider konnte es mich diesmal nicht packen.


Die Story spielt in Israel, was im Gegensatz zu den anderen Bänden mal ein äußerst interessanter, etwas anderer Schauplatz ist. Man erfährt hier einiges über das fremde Land und die unbekannten Kulturen, was ich persönlich immer ziemlich gut finde, da man dann nicht immer wieder dasselbe liest und durchaus auch allein durch die Kultur überrascht werden kann. Außerdem schlittert Amy immer wieder in Situationen (Stichwort Schlange *g*), die einfach zum schießen sind. Wie kommt man auf sowas? :D 
Was ich sehr passend fand waren die Kapitelüberschriften. Sie spiegelten einerseits den Inhalt des Kapitels wider, andererseits waren sie teilweise auch ziemlich tiefgründig. Auch hier musste ich wieder mit Post-Its zuschlagen. Ein kleiner Auszug:


Geschichte ist zum Erinnern da,
nicht zum Nachmachen.
S. 233

Da hört aber leider schon das Positive auf. Amy empfand ich die meiste Zeit als ziemlich nervigen Charakter, da sie einfach so gut wie immer im Zicken-Modus ist, mit jemanden Streit anfängt und später den Tränen nahe wegläuft. Jep, genauso läuft das die ersten (mind.) 150 Seiten ab. Vor allem ihren Vater, der sich die größte Mühe gibt ihr alles Recht und angenehm zu machen, behandelt sie schlecht. Dass sie ihm immer wieder vorwirft, dass Israel Kriegsgebiet ist nervt auch richtig. Wir haben's kapiert, Mädel! Auch mit ihrer Cousine kommt sie nicht wirklich klar, allerdings beruht das hier auf Gegenseitigkeit. Einzig und allein ihrer Großmutter gegenüber scheint sie anfangs ein ganz anderer Mensch zu sein, sie ist richtig herzlich und lieb im Umgang mit ihr.

Auch aus Avi konnte ich nicht schlau werden. Wenn man mal Avi mit den anderen Badboys aus Elkeles Büchern vergleicht, hatten diese im Gegensatz zu ihm noch einen Hintergrund, wieso sie so mit den Protagonistinnen umsprangen... aber hier? Nicht nachvollziehbar. :/
Im späteren Verlauf öffnet er sich Amy etwas und er wird richtig sympathisch, allerdings scheint Amy nur an seinem Äußeren interessiert zu sein. So kommt es mir zumindest rüber. 

Leider konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugen. Der Anfang war logisch, nachvollziehbar und irgendwie süß, aber dass es dann so schnell ging... Ich hab mich zwischendurch immer wieder gefragt, ob ich vielleicht ein paar (20) Seiten übersprungen habe, weil das so abrupt kam. Hätte man das mehr ausgeschmückt und nicht so ruckzuck gemacht, wäre es definitiv authentischer gewesen. Dazu kommt noch, dass Amy eigentlich einen Freund daheim hat, der aber sofort vergessen ist, sobald Avi da ist. Sie hätte wenigstens mit ihm Schluss machen können, bevor sie sich so Avi an den Hals wirft.

Insgesamt kann man sagen, dass mir die ersten 100 Seiten wirklich gut gefallen haben. Es war witzig, es war sarkastisch und es war sehr authentisch. Danach hat das Buch leider etwas an Reiz verloren, ich konnte manche Dinge nicht nachvollziehen, weil sie mir viel zu schnell gingen.
Dafür haben es mir Amys Großmutter und kleiner Cousin wirklich angetan. Vor allem letzterer ist total süß!
Auch das Cover fand ich sehr passend, genauso habe ich mir Amy und Avi vorgestellt. Auch der Titel harmoniert gut, da es sich in den Augen der beiden eben "nur" um einen Sommerflirt handelt.

Es schmerzt mich, einem Simone Elkeles - Buch nur eine so geringe Wertung zu geben, aber leider kann ich nicht mehr als 3 Pandas vergeben. Vielleicht liegt es einfach an meinem Alter, dass ich mich nicht so gut in die 16-jährige Amy hineinversetzen konnte, wer weiß.




Nur ein kleiner Sommerflirt - Rezension - Simone Elkeles - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books






Reihe:

• Nur ein kleiner Sommerflirt
• Zwischen uns die halbe Welt
• Kann das auch für immer sein?

Fazit:  

Pro:
• witzige, sarkastische Situationen
• unbekanntere Kultur und Umgebung
• interessante Schauplätze
• Ansprechen von ernsteren Themen

Contra:
• Protagonistin will taff rüberkommen, läuft aber dennoch oft heulend weg
• Liebesgeschichte zu rasant
• Persönlichkeiten der Nebencharaktere nicht wirklich behandelt

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Kurzrezension zu "Back to Paradise"

Back to Paradise - Rezension - Simone Elkeles - Buch Blog - Pandastic BooksBack to Paradise - Simone Elkeles

Verlag: cbt
Seiten: 320
Preis: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2014
Dilogie
Wertung: ☺☺☺☺





Klapptext:  

Es gibt sie noch... die große Liebe

Zweimal schon hat Caleb Becker seinen Heimatort Paradise wegen Maggie Armstrong verlassen. Zweimal schon wollte er nichts mehr, als Maggie vergessen – Maggie, die er liebt und der er doch so viel Leid zugefügt hat. Und auch Maggie will vor allem eins: endgültig über ihre große Liebe Caleb hinwegkommen. Dann aber treffen sich Maggie und Caleb zufällig in den Sommerferien wieder, und auch wenn beide versuchen, sich aus dem Weg zu gehen, machen all die unterdrückten Gefühle ihnen alsbald einen Strich durch die Rechnung. Doch gerade, als die beiden ihrer Liebe eine Chance geben wollen, kommen die Schatten der Vergangenheit wieder hoch …

Eigene Meinung:  

Bitte lest diese Rezension nur, wenn ihr den ersten Band schon gelesen habt. Ansonsten erhaltet ihr hier sehr viele Spoiler!

Back to Paradise knüpft 8 Monate später an das Ende seines Vorgängerbands an - und Caleb steckt mal wieder in der Klemme. Und wieder ist er unschuldig.

Um einer Strafe zu entgehen nimmt er an einem Re-Start - Programm teil, bei dem auch Maggie mitmacht (große Überraschung! - Ironie Ende :D). Zu allem Übel müssen sie im dort immer wieder ihre Vergangenheit vor anderen Jugendlichen ausbreiten, quasi als Mahnmal, dass sie nicht den selben Fehler machen wie einige "Täter" unter den Programmteilnehmern.
So kommt es also, dass Maggie und Caleb 4 Wochen auf engstem Raum zusammenleben und -arbeiten müssen und holt sie die Vergangenheit wieder ein. Die Spannung zwischen den beiden ist regelrecht greifbar, sie ecken immer wieder aneinander an. Da möchte man als Leser ihnen am liebsten eine Kopfnuss verpassen und sie zwingen, sich mal zusammenzuraufen und ein klärendes Gespräch zu führen.
Eigentlich habe ich genau das die ganze Zeit gehofft: Dass jemand kommt und sagt, dass sie endlich reden müssen, weil sie es ja augenscheinlich nicht alleine hinkriegen. Vor allem Caleb hat einige der Fortschritte, die er in Band 1 gemacht hat, wieder eingebüßt. So sonnt er sich teilweise im "Ansehen" des Exknackis und Verbrechers und zieht dieses "Arschloch"-Verhalten auch gerne mal in einem Rundumschlag durch. So bekommen das nicht nur Maggie, sondern auch die anderen Re-Start-Teilnehmer zu spüren.
Maggie hingegen hat endlich akzeptiert, dass sie für immer mit dem Hinken leben muss und wächst an dieser Erkenntnis. Sie ist ein stärkerer Charakter als noch zuvor und kann nun endlich leben. Einzig und allein die Tatsache, dass sie lange vor Caleb geheimhält, dass sie die wahre Geschichte des Unfalls kennt, lässt mich nur aufstöhnen. Wieso macht sie das nur? Man hätte sich da viel Drama sparen können..

Insgesamt möchte ich nicht zu viel vom Buch verraten, zum Schluss nur noch ein grober Überblick: Das Buch hat durch seine düsterere Stimmung und Atmosphäre leider den romantischen Zauber des Erstlings eingebüßt, allerdings kommt es auch so nochmal eine Ecke realistischer rüber. Vor allem die neuen Nebencharaktere/Programmteilnehmer (Lenny vorneweg) haben es mir angetan. Dank ihm hatte ich auch den ein oder anderen Lacher. ;-)
Das Ende ist etwas abrupt, aber dennoch zufriedenstellend. Zu 50 Seiten mehr hätte ich trotzdem nicht nein gesagt. :)


Trotz einer Schwächen (wobei das echt schon Meckern auf hohem Niveau ist... "Du oder das ganze Leben" hat mich einfach für weitere, ähnliche Bücher geprägt :S) kann ich das Buch weiterempfehlen, es ist definitiv ein würdiger Abschluss.


Hier gibt's deswegen im Gesamtbild dennoch 4 Pandas. :)




Back to Paradise - Rezension - Simone Elkeles - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books






Reihe:
Leaving Paradise
Back to Paradise

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Rezension zu "Leaving Paradise"

Leaving Paradise - Rezension - Simone Elkeles - Buch Blog - Pandastic BooksLeaving Paradise - Simone Elkeles

Verlag: cbt (TB)
Seiten: 336
Preis: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2014
Dilogie
Wertung: ☺☺☺☺,5






Klapptext:  

Es gibt sie noch... die große Liebe

Das Letzte, was Caleb Becker vorhat, als er in seinen Heimatort Paradise zurückkehrt, ist, sich in Maggie Armstrong zu verlieben. Denn wegen Maggie, die er in jener fatalen Nacht mit dem Auto angefahren haben soll, war er verurteilt worden. Maggie wiederum will alles, nur nicht Caleb wiederbegegnen – dem Jungen, den sie für ihr Unglück verantwortlich macht. Und doch verbindet diese eine Nacht sie für immer, und so fühlen sich Caleb und Maggie, als sie sich wiederbegegnen, gegen ihren Willen zueinander hingezogen. Aber gerade, als die beiden sich näherkommen, kommen Dinge ans Tageslicht, die alles zu zerstören drohen…

Eigene Meinung:  

Ein neues Buch von Simone Elkeles? Klapptext klingt gut? - Muss ich haben!
So oder so ähnlich ging es mir, als ich Leaving Paradise entdeckt habe. Nur einen Tag später hatte ich es dann dank Amazon im Briefkasten und konnte loslegen. Und wurde nicht enttäuscht.

Maggie hat ein schweres Leben nach dem Unfall. Sie hat sich von allen außer ihrer Mutter abgeschottet und sieht sich selbst nur als Krüppel. Auch ihre Klassenkameraden lassen sie das oft spüren. Und dann kommt auch noch Caleb, der Junge, der sie angefahren haben soll, aus dem Gefängnis zurück. Hier fängt dann die ganze Geschichte ein und man bekommt immer wieder kleine Einblicke aus der Vergangenheit der beiden. Die abwechselnden Erzählsichten - ganz nach bekanntem Elkeles-Stil - lassen den Leser in ihre Gefühlswelten eintauchen und das ganze Ausmaß des Unfalls erfassen. Mit Calebs Rückkehr ist somit das Chaos eigentlich perfekt und Maggie fiebert nur noch auf den Tag hin, an dem sie endlich nach Spanien und weg von Paradise kann. Doch schließlich kommt es doch ein wenig anders, als geplant...

Das Buch fesselte mich und war zu jeder Zeit spannend, ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Maggie und Caleb weiter/voran geht. Kein Wunder also, dass ich es an einem Tag durch hatte. ;-) Auch die Bandbreite an Emotionen und Gedanken, die dem Leser vermittelt werden, lassen die Charaktere so echt wirken, dass man gar nicht anders kann als mit ihnen mitzufühlen. Hier hat mich vor allem Caleb positiv überrascht, der definitiv von seinen Emotionen mitgerissen wurde, sie aber nicht wirklich öffentlich zeigte, insbesondere Maggie gegenüber. Er war also ganz der harte Kerl, den er geben wollte und als Leser war es dann ein besonderes Vergnügen zu wissen, dass er es eben nicht ist.
Aber auch Maggie steht ihm in nicht viel nach. Sie ist ein starker Mensch, auch wenn sie das anfangs nicht weiß. Sie hat den Unfall überlebt und somit auch monatelange Rollstuhl- und Physiotherapiepflicht, wodurch sie sich sehr von ihren Freunden abgekapselt hat und eigentlich allein ist. Sie ist ab und an fiesen Kommentaren über ihre Behinderung ausgesetzt und verliert trotzdem nicht ihren Lebenswillen. Auch wenn sie von Selbstzweifeln und Albträumen geplagt wird, gibt sie dennoch nie auf. 
Beide Charaktere machen im Laufe des Buches eine Veränderung durch, die sie beide stärker machen und über die Schatten der Vergangenheit hinauswachsen lassen. Ein toller, glaubhafter Zug, den man sich als Leser definitiv wünscht.
Einzig und allein die Entwicklung der Gefühle der beiden Protagonisten ging mir etwas zu schnell und ohne wirkliche Erklärung, hier hätte noch etwas mehr "Arbeit vorneweg" gut getan. Dennoch war ihre Liebesgeschichte (bitter)süß und herzerwärmend. Das lässt das Frauenherz höher schlagen. :) Und auch die witzigen Anteile kamen nicht zu kurz. Dank einer gewissen "Mumus" kam ich nicht mehr aus dem Lachen raus. :D 

Leider endet das Buch doch überraschend abrupt und schafft die nötige Basis für den Folgeband. Auch die "Enthüllung" hätte ich so nicht direkt erwartet. Allerdings macht es Caleb so nur zu einem noch stärkeren und vor allem bewundernswertem Charakter, den man trotz (oder gerade weil) seiner Ecken und Kanten nur ins Herz schließen kann. 

Mit zwei Nebencharakteren konnte ich mich absolut gar nicht anfreunden: Kendra und Leah. Kendra ist einfach eine egoistische dumme Kuh und Leah... feige.


Insgesamt hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Dilogie, da ich von ihrer Trilogie "Du oder das ganze Leben" schon sehr geflashed war. "Leaving Paradise" konnte nicht ganz so überzeugen, hat aber auch nur minimale Kritikpunkte. Sehr mutig fand ich das Ansprechen von vielen Problemthemen (Mobbing, Drogenabhängigkeit, Gefängnis, Trunkenheit am Steuer, ...), die sehr glaubwürdig und realitätsnah umgesetzt wurden. Respekt!


Somit gibt's 4,5 Pandas!



Back to Paradise - Rezension - Simone Elkeles - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books





Reihe:
Leaving Paradise
Back to Paradise


P.S. Buch 2 hab ich mir noch in der selben Nacht bestellt - kam dann leider ganze 2 Tage später. :(
auch wenn das zu Erwarten war xD

Fazit:  

Pro:

• tolle, glaubwürdige (Liebes-)Geschichte
• tiefgründige, liebenswerte Charaktere (mal von Kendra und Leah abgesehen)
• Buch mit Botschaft
• fesselnd
• viel Gefühl

Contra:
• Entwicklung der Liebesgeschichte etwas rasch

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