Posts mit dem Label Magie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Rezension zu "Siren"

Siren, Kiera Cass, Selection, Liebesroman, Jugendroman
Siren - Kiera Cass
Ein Buch, das mich mehrmals überrascht hat und ganz anders ist als erwartet!

Siren - Kiera Cass

Verlag: Fischer FJB
Seiten: 368
Preis: €12,99 (TB, broschiert)
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2016
Einzelband
Wertung: ☺☺☺☺

Der Klapptext


Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.


Eigene Meinung


Siren ist eins der Bücher, bei denen ich beim Lesen oftmals ratlos war, was ich denken oder fühlen sollte.

Hundert Jahre muss Kahlen der See dienen. Hundert Jahre lang stumm unter den Menschen leben, denn ihre Stimme ist tödlich. Hundert Jahre lang muss sie Menschen in den Tod singen, wenn die See nach neuen Opfern verlangt. Hundert Jahre - und dann erst ist sie frei. 

"Man könnte sagen, du bekommst drei Leben. Eins, von dem du nicht weißt, wie du es leben sollst, eins, in dem du mächtiger bist, als sich irgendjemand vorstellen kann, und eins, in dem du deinen Weg gefunden hast und alles erreichen kannst, was du dir wünschst."

Wir schreiben das Jahr 1933. Kahlen ist mit ihrer Familie auf einer Schifffahrt, als plötzlich alle Menschen wie von Sinnen in einem Unwetter von Bord springen, sie eingeschlossen. Doch sie kämpft gegen den Sog des unheimlichen Gesangs an. Sie will leben, koste es was es wolle. Und somit wird sie von der See erwählt.

Von diesem Tag an steht sie in ihrem Dienst und muss mit ihren Schwestern - Mädchen, die ebenfalls von der See erwählt wurden - immer, wenn sie danach verlangt, singen. Und mit ihrem Gesang reißen sie Menschen in den Tod. Hundert Jahre lang müssen sie ihr dienen und erst wenn diese abgelaufen sind dürfen sie wieder ein normales menschliches Leben leben. Doch bis dahin sind sie Todesboten - Sirenen.

Die See war ein interessanter Feind. Sie war nicht menschlich, aber hatte menschliche Züge - und auch wieder nicht. Sie war grausam, da sie Menschenopfer forderte, aber man hatte immer das Gefühl, dass sie es nicht wollte sondern eine Notwendigkeit war. Sodass viele leben konnten, mussten wenige sterben. Sie war mitfühlend, aber auch furchtbar egoistisch. Man hasste sie, aber man verstand sie auch. Sie rettet Mädchen, die zu Tode gekommen wären, und gibt ihnen durch die Wandlung zur Sirene eine zweite Chance auf das Leben. Sie empfindet Liebe und Mitgefühl für sie und sieht sie ab diesem Zeitpunkt als ihre Töchter an.  Auf der anderen Seite sucht sie ihre Opfer fast willkürlich aus und zuckt auch nicht mit der Wimper - ihr wisst schon, sinnbildlich. Stellt euch jetzt ja nicht eine See mit Gesicht vor! - wenn sie ein ganzes Kreuzfahrtschiff kentern lässt und somit alle dem Tod weiht. Ich wusste also nie wirklich, was ich von ihr halten sollte.

Genauso ging es mir mit Kahlen. Sie leidet sehr unter dem, was sie tun muss: Schreckliche Albträume und Schuldgefühle hinsichtlich der Toten quälen sie. 80 Jahre muss sie nun schon der See dienen und mit keinem Tag wurde es einfacher. Doch anstatt im Hier und Jetzt Abbitte und Wiedergutmachung zu leisten, träumt sie nur davon. Sie träumt davon, etwas zurückzugeben, statt wirklich etwas zurückzugeben. Und selbst das verblasst, wenn es um ihren größten Traum geht: Heiraten und die große Liebe finden. Versteht ihr, was ich meine? Sie hat ein großes Herz und die Bürde, die sie trägt, ist so greifbar. Aber auf der anderen Seite tut sie nichts dagegen, um die zenterschwere Last zu erleichtern. In gewisser Weise ist sie eben doch noch die Neunzehnjährige, als die sie ihr erstes Leben beendet hat.

"Sie hatte gesagt, ich solle mein Leben weiterleben. Ich wusste nicht, wie ich Ihr sagen sollte, dass zum Leben mehr gehörte, als nur am Leben zu sein."

Auch mit ihren Sirenenschwestern hatte ich so meine kleinen Probleme. Während Kahlen eher zurückgezogen lebt, machen zwei ihrer Schwestern lieber Party. Da sie weder Nahrung noch Schlaf brauchen nutzen sie das natürlich zu ihren Gunsten aus. Ihre unvergleichliche Schönheit macht ihr Übriges. Ganz schön oberflächlich, oder? Könnte man meinen, wenn man nicht ihre Hintergrundgeschichte kennen würde. Von den Eltern gemieden, nicht wertgeschätzt, als Last empfunden, misshandelt oder sogar zum Sterben ins Meer geworfen.. alles trat irgendwann einmal auf. So ist es nur logisch, dass sie jetzt, da sie die Möglichkeit dazu haben, ihr Leben so leben wie sie wollen - und endlich genießen.

Auch wenn ich an ihnen selbst ab und an zweifelte, so zweifelte ich doch nie an ihrer Liebe füreinander. Liebe für Menschen, die das Schicksal zusammengebracht hat. Die die gleiche Bürde zu tragen haben. Menschen, bei denen sie als einziges sie selbst sein konnten, ohne sich verstellen zu müssen, ohne lügen zu müssen und ohne die ganze Zeit im Hinterkopf zu haben, dass sie sterben falls sie ihre Stimme hören. Es ist ein einzigartiges Band, das sie mit allen Sirenen, die es gab und noch geben wird, verbindet. Vor allem im letzten Drittel ist diese Liebe so greifbar und man versteht, dass Liebe mit dem Tod nicht endet, sondern diesen überdauert.

Apropos Liebe. Siren wird als Liebesgeschichte gehandelt, was sie im Grunde genommen auch ist. 
Die Szenen zwischen Kahlen und Akinli waren allerdings leider verhältnismäßig rar. Aber wenn es um die beiden ging, war ich jedes Mal Feuer und Flamme für Akinli. Ich mochte seine Art, seinen Humor - einfach alles an ihm! Ich finde es schade, dass es nicht mehr von ihm zu lesen gab. Das einzig Negative ist allerdings die Instalove. Nach einer kurzen gemeinsamen Zeit waren die beiden sich bereits verfallen. 
Siren kam aber auch gut mit diesen wenigen Szenen aus. Denn im Gegensatz zu anderen Romanen geht es nicht nur um die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern eben auch die Liebe zwischen Mutter und Tochter, Familien und Schwestern, die nicht blutsverwandt sind. 

Trotz kleiner Kritikpunkte ist es es definitiv wert, gelesen zu werden. Ich will mehr davon, Kiera Cass! 



Fazit

Pro:
  • angenehmes Erzähltempo
  • glaubwürdige Charaktere
  • interessantes Setting
  • nicht nur romantische Liebe sondern auch Geschwisterliebe ist Thema

Contra:
  • stellenweise nicht nachvollziehbare Handlungen der Protagonistin 

Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , , , , | Keine Kommentare

Blogtour: Witches of Norway von Jennifer Alice Jager

Die Blogtour zu Witches of Norway ab dem 28.10.16
Willkommen zur Blogtour von:

Witches of Norway - Nordlichtzauber - Jennifer Alice Jager

Verlag: Dark Diamonds
Seiten: 277
Preis: 4,99€ (eBook)
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2016
Erster Teil der Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺☺

Der Klapptext


 **Eine magische Liebe, die Zeit und Raum überwindet**

Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder…


Die Protagonistin im Verhör


Willkommen Willkommen! (Hatte hier gerade noch jemand Effie Trinket im Ohr? :D)
Am heutigen Tag darf ich die Protagonistin Elis mal genauer unter die Lupe nehmen und habe mich mit dem Thema, was eine gute Protagonistin eigentlich ausmacht, näher auseinander gesetzt.

In der heutigen Zeit, in der Fantasybücher und vor allem Dystopien den Buchmarkt überschwemmen zu scheinen, zieht man unwillkürlich immer Vergleiche zu bekannten Büchern und deren Protagonisten/Innen. So liest man immer öfter:

  • Die Protagonistin ist aber ganz schön weinerlich und irgendwie auch nutzlos - wie Bella!
  • Die Protagonistin nimmt wie Katniss die Dinge in die Hand
  • Zeitreisen? Da muss ich an Gwendolyn aus Rubinrot denken
  • Tough und eiskalt, wenn es von Nöten ist? Du meinst wohl Gin!

Was also macht Elis so besonders, dass sie nicht wie jemand ist, sondern jemand ist? Und was macht überhaupt eine gute Protagonistin aus?

Mal ganz simpel angefangen: Sie ist eine Hexe. Das mag nach Harry Potter vielleicht nichts besonderes sein, aber seien wir doch mal ehrlich: Kaum einer traut sich mehr an das gute alte Hexenwerk heran. Umso spannender fand ich Elis, denn ich stehe einfach total auf Magie!
Womit wir schon gleich zu Punkt 2 kommen: Sie ist 21. Sie ist also kein naiver weinerlicher Teenie, der das erste Mal mit der großen Liebe, Pickeln oder Hausarrest zu kämpfen hat oder gezwungernermaßen schneller erwachsen werden muss, sondern steht bereits im Leben und hat auch schon das ein oder andere hinter sich. Und ich sage euch: Womit sie im Laufe des Buches konfrontiert wird ist wirklich kein Zuckerschlecken! Denn auch wenn Elis die Magie von ihrem Vater geerbt hat, kann sie sie nicht kontrollieren.

Ich konnte die Magie spüren, die unter seiner Haut knisterte. Es war ein warmes, wohliges Gefühl, wie Sonnenstrahlen an einem klaren Sommertag. Es war ganz anders als meine Magie. Die war eher wie die aufschäumende Gischt des Meeres bei Sturm. Sie war wild und unkontrollierbar.

Obwohl sie stellenweise wirklich allein dastand, war sie dennoch nie hilflos, ist sich immer selbst treu, selbstbewusst und mutig geblieben. Ganz eine Protagonistin nach meinem Geschmack also. ;) Ihre kleinen Fehler, wie beispielsweise ihre Tollpatschigkeit, machen sie nur umso liebenswürdiger. Ich habe also mit ihr mitgefiebert, war wütend, ängstlich, hoffnungsvoll und verzweifelt. Die Seiten flogen nur so dahin! Dass dann noch mehr als ein potenzieller Love-Interest auftaucht, macht es da nur umso besser. Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und freue mich schon auf die Fortsetzung. Wie gut, dass bereits alle 3 Teile "im Kasten" sind. :D

Er war wie Feuer,
ich war Wasser.

Jennifer schafft es mich nur mit diesen paar Worten zu packen. Vor allem eine gewisse Lobeshymne auf Harry Potter hat es mir angetan - aber lest selbst! Ich für meinen Teil bin definitiv ein großer Fan und kann es gar nicht erwarten, weiterzulesen.

Ach und übrigens: Für alle, die lange Wartezeiten hassen: Band 2 (Polarschattenmagie) erscheint bereits am 30. Dezember!

Das Gewinnspiel

Witches of Norway - Nordlichtzauber (c) Carlsen
Zu gewinnen gibt es 1x das eBook inklusive Karten und Tattoos.

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach folgende Fragen:
Was muss eine gute Protagonistin eurer Meinung nach haben? Können euch unsympathische Helden das Buch verderben?

Weitere Teilnahmebedingungen:
  • Die Teilnehmer beantworten beide Fragen
  • Gewinnspielteilnahme ab 18 (oder mit Einverständnis der Eltern)
  • Das Gewinnspiel läuft bis zum 2. November 2016, 23:59 Uhr.
  • Melden sich die Gewinner nicht innerhalb von 48 Stunden wird neugelost.
  • Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinnfall öffentlich genannt werden darf.
  • Der Teilnehmer erhält höchstens einen Gewinn.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Blogger.com hat nichts damit zu tun.
  • Haftung auf dem Versandweg wird nicht übernommen.

Der Tourplan


Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , , , , , , | 9 Kommentare

Rezension zu "Zurück nach Hollyhill"

Hollyhill, zurück, verliebt, Zeitreise, Alexandra Pilz
Zurück nach Hollyhill
Ganz anders als erwartet und dennoch unfassbar gut!

Zurück nach Hollyhill - Alexandra Pilz

Verlag: Heyne
Seiten: 352
Preis: 16,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2013
Erster Teil der Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺

Klapptext:

Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken …

Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily in geheimnisvollen Worten beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, stimmt er nun nur widerwillig zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem …

Eigene Meinung:

Anfangs wusste ich nicht wirklich, was ich mir unter diesem Klapptext vorstellen sollte und ich konnte nicht ahnen, wohin es führen wird! Allein das Cover hat schließlich den Ausschlag gegeben, dass Zurück nach Hollyhill bei mir eingezogen ist. Und ich kann wirklich nur Gottseidank sagen!

Man wird gleich am Anfang mit dem mysteriösen Brief von Emilys verstorbener Mutter konfrontiert, die diese auffordert nach Hollyhill zu reisen. Auch Fee, Emilys enthusiastische beste Freundin, lernt man hier kennen und mögen. Gemeinsam beraten sie, ob Emily nach England reisen soll und entscheiden sich dafür. Schade, dass es das auch schon von Fee war, ich hätte gerne mehr von ihr erfahren!

Da irgendwie keiner - nicht einmal Google - eine Ahnung hat, wo Hollyhill liegt, nimmt sie einen Bus ins Zentrum Dartmoors und lernt dort Matt kennen. Dieser liest sie auf als sie gerade zu Fuß im Regen unterwegs war und ist zufälligerweise in die Richtung, in der Hollyhill liegt, unterwegs. Als er sie kurze Zeit später dort absetzt findet sie heraus, dass er sogar dort wohnt. Aufgrund der Beschreibungen der Autorin konnte ich mir ohne viele Worte Hollyhill sehr gut vorstellen und auch die Bewohner waren zwar etwas schrullig, aber definitiv liebenswert. Schade fand ich es hier, dass man bis auf die beiden Hauptfiguren Emily und Matt recht wenig bis gar nichts über die anderen Bewohner erfährt. Sie bleiben recht blass und sind so für mich als Personen nicht allzu greifbar gewesen. Durch ihre wenigen Auftritte konnte man zwar Sympathien bilden, aber eben keine Bindung.

Matt war für Emily und mich schwer einzuschätzen. Manchmal ist er hilfsbereit und nett, manchmal eiskalt und abweisend und würde sie am Liebsten aus dem Dorf haben. Trotz dessen war er mir recht sympathisch, vor allem, als seine Beweggründe aufgedeckt wurden, wieso er sich so verhält. Ich fand es hier sehr angenehm zu lesen, dass er zwar eine Art Bad Boy Attitüde hatte (ihr wisst schon.. Junge behandelt Mädchen schlecht weil er's kann und gut aussieht), diese aber logisch begründet ist und sich dann auch ablegt, als er merkt, dass Emily ganz anders ist als er dachte.

Auch für mich war Emily anders als gedacht. Sie ist zwar recht impulsiv und handelt auch dementsprechend (sie entscheidet innerhalb von einem Tag, dass sie in zwei Tagen spontan nach England fliegt), ist aber für ihre 17 Jahre schon sehr reif und ganz im Gegenteil zu dem, was man über Gleichaltrige liest, weder kindisch, noch verweichlicht noch lässt sie lieber die Männer die Drecksarbeit machen anstatt selbst anzupacken. Für mich also ein großer Pluspunkt, endlich mal wieder von einer Heldin zu lesen, die stark, klug (sie möchte Medizin studieren) und auch bereit zu handeln ist. Das und ihr Humor hat mich der Geschichte Pluspunkte geben lassen!

Tja, und wenn wir schon bei Pluspunkten sind.. Der Roman hat eine sehr interessante Geschichte, auf die ich so nicht vorbereitet war. Ich habe es mir extra gespart, noch einmal den Klapptext zu lesen bevor ich mich ins Buch stürze, um nicht voreingenommen zu sein. Und es hat sich gelohnt! Die Geschichte plätschert zwar anfangs noch ruhig, aber keinesfalls langweilig oder langatmig dahin, baut sich dann aber immer weiter auf und es kommt zu Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Okay, das ist ein klein wenig gelogen, denn ungefähr eine Seite bevor es geschehen ist hatte ich ne Idee, was passieren könnte. Aber mehr auch nicht! ;-)
Sie wird gegen Ende sogar nochmal richtig spannend und hatte einen Hauch von Krimi, sodass ich es nicht erwarten konnte zum Ende zu gelangen. Trotz anderer Schauplätze bleiben Hollyhill und ihre Bewohner immer Dreh- und Angelpunkt, was ich sehr gelungen fand.

Auch eine Liebesgeschichte ist vorhanden, die endlich mal nicht das typische Young Adult- bzw. New Adult-mäßige hat, sondern einfach nur süß ist, ohne dass sich diejenigen gleich an die Wäsche wollen. Hach. Ab und an musste ich sogar seufzen. Ein kleiner Kritikpunkt ist hier für mich wieder, dass es ein klitzekleines bisschen zu schnell ging, aber hey, das haben die zwei dann wieder durch ihre Persönlichkeiten und ihr Miteinander wettgemacht, denn man erfährt im Gegensatz zu anderen Romanen dieses Genres sehr viel über ihre Gefühlswelt.

Das Buch ist insgesamt rund und stimmig und hat mich sehr gut unterhalten. Vor allem gegen Ende hin war es sehr spannend und actionreich, ich freue mich wirklich auf die Fortsetzung! Deswegen gibt es von mir 4,5 Pandas und eine Leseempfehlung!


Fazit:

Pro:

  • Starke, sympathische Protagonistin
  • Spannende Geschichte
  • Tolles Setting
  • Viel Wortwitz und Humor
  • Süße Liebesgeschichte
Contra:
  • Nebenfiguren bleiben zu blass
  • Liebesgeschichte einen Tick zu schnell

Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Rezension zu "Westeros"

Westeros, Lied von Eis und Feuer, Game of Thrones, Stark, Targaryen, Lennister
Westeros
Grandiose Chronik für alle Fans von Game of Thrones und die, die es noch werden wollen!

Westeros - George R. R. Martin

Verlag: Penhaligon / Blanvalet
Seiten: 336
Preis: 29,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 16. März 2015
Bildband Chronik
Wertung: ☺☺☺☺☺

Klapptext:

Um eine fantastische Welt lebendig erscheinen zu lassen, benötigt sie eine Vergangenheit. Daher erschuf Bestsellerautor George R.R. Martin den fiktiven Kontinent Westeros, auf dem sein Meisterwerk Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones spielt, in jahrelanger Detailarbeit. Dieser prachtvoll ausgestattete Bildband präsentiert erstmals die Geschichte von Westeros – beginnend in der Zeit, in der die ersten Menschen den Kontinent betraten, über die Ankunft von Aegon dem Eroberer und seinen Drachen bis zu Robert Baratheons Rebellion gegen den wahnsinnigen König Aerys II. Targaryen. Damit ist WESTEROS – Die Welt von Eis und Feuer der wahre Prolog der erfolgreichsten Fantasyserie unserer Zeit.

Eigene Meinung:

Also erst einmal vorneweg: Westeros wird als Bildband angepriesen, das kann man aber so nicht direkt behaupten. Es beinhaltet zwar einige Karten und Zeichnungen von Menschen, Wappen und Schauplätzen, allerdings überwiegt dann doch der Textanteil, weswegen Bildband nicht ganz die richtige Bezeichnung ist.

Aber fangen wir doch mal von vorne an! Schon beim Auspacken habe ich mich wie ein kleines Kind darüber gefreut. Die Aufmachung ist wirklich genial und schon alleine das Cover... WOW! Es ist im gleichen Stil wie die Bücher gehalten, hat aber einige Prägungen beim Targaryen-Wappen sowie der großen Schrift. Ich konnte nicht anders und musste das Buch erst einmal streicheln. Und nochmal. Und nochmal. Alleine dadurch hebt es sich schon von anderen Werken ab.

Als nächstes ist mir das Lesebändchen ins Auge gesprungen, das bei so einem dicken großen Buch wirklich hilfreich ist. Ich bin ja ein Fan von Lesebändchen! :D Beim ersten Durchblättern sind mir vor allem die wunderbaren, detaillierten Zeichnungen aufgefallen sowie ganz hinten die unglaublich ausführlichen Stammbäume (Targaryen, Stark und Lennister). Ich frage mich immer wieder aufs neue, wie man es schafft, eine solch umfangreiche und zusammenhängende Welt zu schaffen. Dasselbe gilt für all die Wappen, Karten und natürlich die Geschichte an sich. Wie ihr merkt, bin ich ganz begeistert davon - und ich bin noch nicht mal auf den Text eingegangen! Aber seht erst einmal selbst:




Wenn ihr euch für Westeros interessiert, muss euch klar sein, dass es sich hier um die Vorgeschichte zu Das Lied von Feuer und Eis handelt. Ihr werdet hier also keine neuen Informationen zur aktuellen Story erhalten, sondern wirklich nur Informationen über Dinge, die bereits geschehen sind. Es fängt mit den Ureinwohnern Westeros und der Ankunft der ersten Menschen über die ersten Drachen an und endet an der Stelle, an der die Bücher beginnen. Dadurch, dass viele Sachen überliefert wurden, wird auch immer wieder auf unsichere oder mehrere Quellen hingewiesen. Das gibt Westeros irgendwie einen Touch mystisches Geschichtsbuch. Auch die Aufmachung passt hier sehr gut, denn ganz wie bei sehr alten Büchern sind die Seiten eben nicht mehr weiß, sondern schon eher beige und vergilbt bzw. eben leicht braun an den Rändern.

Generell konnte ich das Buch nicht so schnell aus der Hand legen und habe noch bis tief in die Nacht darin geblättert. Es ist sehr umfangreich, informativ und auch spannend, sodass es eigentlich ein MUSS für jeden Fan von Game of Thrones ist. Auch Anspielungen oder Zusammenhänge kann man dank Westeros nun besser verstehen, da man nun auch alle wichtigen Sachen der Vergangenheit kennt. Außerdem hat es nun zu reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff zwischen mir und meinem Freund geführt, wie eigentlich jede neue Folge von Game of Thrones.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Westeros eine super Ergänzung für alle Fans ist, die mehr über die Welt von Das Lied von Feuer und Eis wissen wollen. Vor allem für die, die nur die Serie kennen ist es eine gute Ergänzung, da hier auch auf Völker eingegangen wird, die man sonst nicht kennt (bspw. die Pfahlbaummenschen), aber auch die Abschnitte über die sieben Königslande waren so interessant, dass ich es in Kauf genommen habe, weniger Schlaf als sonst zu bekommen. Da es zu jedem Königsland eine Karte gibt, sind diese viel detailreicher als die kleinen Versionen in den Büchern dargestellt. Ein grandioses Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat!!

Deswegen gibt es 5 Pandas.

5 Pandas Bewertung


Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für das Rezensionsexemplar! Ich LIEBE das Buch. ♥♥


Fazit:

Pro:
  • Großartige Zeichnungen, Karten, Stammbäume
  • Interessante, spannende und umfangreiche Vorgeschichte
  • Tolle Aufmachung sowohl mit Cover als auch Inhalt

Contra:
  • -

Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , | 3 Kommentare

Challenge: Human-Vampire-Magic


Besser spät als nie: Hier kommt mein Challengepost zur Human-Vampire-Magic-Challenge!


Worum geht es denn überhaupt?


Im Grunde genommen geht es eigentlich darum, seinen SUB zu verkleinern. Und wie könnte man das besser machen, als es mit einem kleinen Spielchen zu verknüpfen?
Zuerst einmal muss man sich für ein Team "einschreiben". Für diese erledigt man die Challengeaufgaben und das Team mit den meisten Punkten kann man Ende sogar etwas gewinnen. :) Es gibt folgende Teams:


Team Human beinhaltet..

Bücher ohne Vampire oder andere magische Wesen. Sachbücher zählen nicht. Es zählen allerdings auch Dystopien, in denen sich Menschen auf Grund von Krankheit in Zombies verwandeln. Sie dürfen aber keine magischen Kräfte entwickeln. 


Team Vampire beinhaltet..

Bücher mit einem Vampirjäger, Vampir, Halbvampir (Dhampir) oder einem ähnlichen blutsaugenden Wesen als Hauptprotagonist. Ebenso Bücher, in denen es um Vampirismus oder Vampirglauben geht (auch historische Romane oder Sachbücher zum Thema).


Team Magic beinhaltet..

Bücher mit einem magischen Wesen (kein Vampir oder Zombie) als Hauptprotagonist. Ebenso historische Romane über Hexenverbrennung, Götter- und Heldensagen und Sachbücher zum Thema Hexerei, Engel, Geister, Außerirdische o.ä. 



Nach kurzem Überlegen und Beäugen meines SUBs habe ich mich trotz 20 Black Dagger - Bände für das Team Magic entschieden. Ich denke einfach, dass ich irgendwann die Schnauze von Vampiren voll hätte, wenn ich nur noch Black Dagger lese. Da ist das Team Magic doch mehr Abwechslung und somit eher mein Stil. :)

Einsteigen kann man noch jederzeit, vielleicht ist diese Challenge ja auch was für euch? Einziges Kriterium zur Bewertung ist, dass man das Buch oder Hörbuch rezensieren muss und dann dem jeweiligen Teamleiter (=die Blogs, die diese Challenge veranstalten) den Link dazu zukommen lassen muss. Hierbei ist es völlig egal, ob man einen Blog hat, bei Lovelybooks, bei Amazon oder sonstwo seine Rezensionen hochläd.

Aber selbst wenn man so etwas nicht führt, kann man dennoch durch die Monatsaufgaben ein kleines Spiel zum SUBabbau machen. ;-)

Ich werde euch hier in diesem Post mit den aktuellen Monatsaufgaben auf dem neusten Stand halten sowie meinen Fortschritt vermerken. Falls ihr Lust bekommen habt, mitzumachen.... Team Magic nimmt immer neue Kandidaten. :P


Lisa ☼




Updates

Februaraufgabe: Lies ein Buch von deutschsprachigen Autoren auf Deutsch. UND Lies ein Buch von englischsprachigen Autoren in der Originalsprache.
  • x
Märzaufgabe: Lies zwei Bücher deren Titel nur aus einem Wort besteht.
  • x

Weiterlesen

Labels: , , | Keine Kommentare

Rezension zu "Dämonentochter - Verbotener Kuss"


Dämonentochter - Verbotener Kuss - Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Seiten: 448
Preis: 8,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 10. März 2014
Erster Teil einer Reihe
Wertung: ☺☺☺,5


Klapptext:

Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst ...

Eigene Meinung:

Irgendwie bin ich zwiegespalten. Es ist ein tolles Buch: witzig, überraschend, fesselnd und auch teilweise romantisch. Aber... Es erinnert mich total an Vampire Academy. Was jetzt nicht unbedingt schlecht wäre, wenn es nicht wirklich beinahe 1:1 übertragbar wäre...

Man tausche also einfach die Protagonistin Rose durch Alex aus, den Lehrer Dimitri durch Aiden, die Erzfeindin Mia durch Lea (spricht sich sogar ähnlich aus!), Rose' besten Freund Mason durch Caleb und ihre beste Freundin Lissa durch Seth. Und tadah! Gleiche Charakterkonstellation, gleicher Storyverlauf. 

Ich habe zwar schon vorher von den starken Ähnlichkeiten gehört, musste mich aber dennoch selbst davon überzeugen. Und tatsächlich: Dämonentochter fängt wie VA damit an, dass die Protagonistin von der Academie abgehauen ist. Sie kehrt aus diversen Gründen zurück und muss ihre Ausbildung nach- und aufholen, sonst fliegt sie. Mit einem ihr eigens zugeteilten Lehrer. Nun... hallo erneut, Vampire Academy! Und auch die "Rasseneinteilung" ist im Grunde genommen die selbe: Die Reinblütigen entsprechen den Moroi, die Halbblütigen den Dhampiren und die Daimonen den Strigoi.
An dieser Stelle muss ich gleich mal kritisieren.. Auf dem Klapptext stand etwas von "Dämonen", der Titel des Buches lautet "Dämonentochter", aber IM Buch werden sie mit AI, also Daimonen geschrieben. Das war für mich persönlich absolut verwirrend (zumal ich diese Schreibweise gar nicht kenne) und hat mich ständig erneut aus der Story gerissen.. Irgendwann nach der Hälfte gewöhnt man sich aber Gottseidank daran und ich habe es einfach mit "ä" gelesen.

Mal abgesehen von diesen starken Parallelen hat mich Dämonentochter aber gut unterhalten. Die Geschichte war spannend und ich habe mich trotz vorhersehbarer Handlung dank Vampire Academy immer gefragt, was als nächstes passiert und ob das Buch bald von VA abweichen wird. Außerdem haben mich eindeutig die romantischen Elemente mehr überzeugt als im ersten Band der Vampire Academy und auch der Schreibstil und die Erzählweise konnten mich mehr gefangen nehmen. Ebenfalls fand ich die Charaktere toll. Alex ist zwar genauso lebendig und aufmüpfig wie Rose, aber auch hier sympathisiere ich mit ihr. Vor allem Aiden (ich liebe diesen Namen irgendwie!) hat es mir durch seine lässige, aber auch geheimnisvolle Art, angetan und ich spreche hier bestimmt für einige, wenn ich sage, dass ich manchmal nur zu gerne mit Alex getauscht hätte. x) Die Nebencharaktere wie Lea, Caleb und Seth haben mich bisher nicht so wirklich beeindruckt, aber auch sie passen ins Gesamtbild.

Im letzten Drittel hatte die Autorin zwar wieder aus Vampire Academy, diesmal Band 2, etwas abgekupfert, konnte aber dann auch durchaus mit eigenen Ideen punkten, von denen ich mich frage, wo sie noch hinführen werden. Auch die Idee mit den Göttern ist interessant, allerdings werden diese meiner Meinung nach nur immer mal wieder angeschnitten und nehmen (zumindest derzeit) noch keine größere Rolle ein. Das einzige, auf das man sich in dieser Hinsicht sicher verlassen kann ist der Ausruf "Götter!" mit diversen Abwandlungen zu "Oh Götter!" und "Bei den Göttern!", der wohl statt wie in der heutigen Zeit "Oh Gott" verwendet wird. ;)

Insgesamt war es interessant mit anzusehen, wie Alex ihren Weg meistert, welche Probleme und Risiken auf sie warten und was im Schulalltag passiert. 
Ich werde dem Buch wohl 3,5 Pandas geben, da mir einfach zu viel abgekupfert bzw. kopiert worden ist. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und mir sogar Lust gemacht, Vampire Academy noch einmal zu lesen.  Da ich schon bei "Obsidian - Schattendunkel" die Erfahrung gemacht habe, dass Frau Armentrout bei Twilight abgekupfert hat, die Folgebände sich aber in eine ganz unerwartet gute Richtung entwickelt haben, werde ich mir also auch den zweiten Band kaufen, vor allem da ich wissen möchte, wohin die Geschichte führt.





Fazit:

Pro:

  • spannende, fesselnde Geschichte mit einem Schuss Romantik
  • interessante Charaktere
  • gelungene Verknüpfung mit griechischer Mythologie
  • spannende Geschichte, trotz Ähnlichkeit zu Vampire Academy

Contra:

  • sehr viel von Vampire Academy kopiert, daher etwas langweilig und vorhersehbar
    • ähnliche Charkterstruktur
    • ähnliches Hierachiesystem
    • ähnlicher Storyverlauf

Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , , , , | 6 Kommentare

Rezension zu "Blutsschwestern"

Blutsschwestern - Rezension - Buch Vampire Academy - Pandastic Books



Blutsschwestern, Vampire Academy 1 - Richelle Mead

Verlag: LYX
Seiten: 304
Preis: 12,95€ (TB)
Erscheinungsdatum: 12. Januar 2009
6-Teiler
Wertung: ☺☺☺☺☺


Klapptext:

Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose – halb Mensch, halb Vampir – wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll ... 

Eigene Meinung:

Eigentlich stehe ich seit Twilight nicht mehr so wirklich auf Vampire. Aber dank einigen Empfehlungen (Hallo Katja! :-) ) habe ich mich nun doch rangewagt und war mehr als begeistert!

Das Buch beginnt damit, wie man schon dem Klapptext entnehmen kann, dass man Rose und Lissa auf der Flucht erlebt. Doch kurz darauf werden sie von Wächtern, die sie zurück zur Akademie bringen sollen, aufgespürt und eingefangen. 
Zurück an der Akademie darf Rose nur unter einigen Auflagen bleiben, darunter auch zusätzliche Trainingseinheiten mit dem heißen und geheimnisvollen Wächter Dimitri Belikov, da sie ihr Training während der Flucht ziemlich vernachlässigt hat und somit im Rückstand ist. Kurz darauf ist sie genau wie Lissa im Akademiealltag gefangen und es beginnen sich in ihrer Nähe seltsame Vorfälle mit dem Ziel, Lissa zu treffen.

Rose und Lissa haben aufgrund ihrer besonderen Verbindung eine spezielle Bindung zueinander. So geschieht es zeitweise, dass Rose sich in Lissas Gedanken einklinken kann bzw. in ihren Kopf gesaugt wird, sobald Lissa aufgewühlt, verängstigt oder anderweitig erregt ist. Das kann man sich so vorstellen, dass Rose in diesen Momenten alles sieht und fühlt, was Lissa sieht und fühlt. Auf diese Verbindung hat sie vor allem anfangs keinen Einfluss.

Rose war mir als Protagonisten zwar etwas aufbrausend, dafür aber auch sehr sympathisch und loyal zu Lissa. Man spürt zu jeder Sekunde der Geschichte, dass die beiden sich sehr nahe stehen, also einfach beste Freundinnen sind, und dass sie alles dafür tun würde, um diese zu beschützen. So konnte ich mich auch in vielen Situationen mit ihr identifizieren, da sie zu jeder Zeit für Menschen, die ihr wichtig sind, einsteht.

Als Damphir - ein Halbvampir - und in der Wächterausbildung, um später Lissas Wächterin zu werden, ist sie besonders stark und widerstandsfähig. Lissa hingegen ist eine Moroi aus einer der Königsfamilien, denen später mehrere Wächter zum Schutz gestellt werden und die Unterricht in Politik, Geschichte etc. nehmen muss.


Was unterscheidet also Vampire Academy von anderen Vampirromanen?

 

Ein riesiger Pluspunkt ist für mich die Andersartigkeit der Vampire in Vampire Academy. Nachdem man immer wieder von Vampiren gelesen hat, die sich ausschließlich von Blut ernähren, glitzern, nicht in die Sonne gehen können oder auch Menschen als Blutopfer missbrauchen, wird dem Leser hier eine ganz andere Seite gezeigt:
Damphire ernähren sich nämlich von normalem Essen wie das der Menschen. Die Moroi können auch normales Essen essen, brauchen aber um richtig fit zu sein Blut. Das bekommen sie von sogenannten Spendern, die freiwillig ihr Blut zu Verfügung stellen, da sie von dem Gefühl, das daraufhin folgt, high werden.
Man kann die Moroi quasi als gute Vampire bezeichnen, da sie sich nicht gewaltsam ihre Mahlzeiten holen. Das Gegenstück dazu wären dann die bösen Vampire, die Strigoi, die im Gegensatz zu den Moroi für ihr Blut gewaltsam töten und auch gewissenlos Moroi, Damphire und Menschen umbringen. Ebenfalls sind diese nicht mehr warm, also im Gegensatz zu den Moroi wirklich untot (und können deswegen auch nicht in die Sonne), und haben ihre magischen Kräfte, die jeder Moroi von Geburt an besitzt, verloren. Außerdem sind sie durch und durch böse.

Dass die Moroi spezielle Fähigkeiten, nämlich die Beherrschung von Elementen haben, kam für mich auch unerwartet, aber keineswegs unerwünscht. Dadurch, dass die normalen Vampire aus anderen Büchern oft nur durch Schnelligkeit und außergewöhnliche Kraft charakterisiert wurden, war es umso erfrischender zu lesen, dass sich die Moroi auf ein Element spezialisieren können und sich somit von diesen differenzieren. So können beispielsweise manche das Feuer kontrollieren, andere das Wasser usw. 

Die Geschichte bleibt durchweg spannend und unvorhersehbar, man lernt den Akademiealltag kennen und auch einiges über die übernatürliche Welt an sich. Durch die im Klapptext erwähnten Vorfälle ist man sogar als Leser so sehr auf der Hut, dass man eigentlich zu jeder Zeit des Buches darauf wartet, dass es endlich passiert und ich habe mich unentwegt gefragt, wer denn eigentlich dahinter steckt. Meine ein oder andere Theorie hat sich leider als falsch erwiesen. x)
Rose als Protagonisten hat es mir sehr angetan, Lissa ist mir bisher noch etwas zu schwächlich. Es müssen einige Probleme bewältigt werden und dann ist der unheimlich gut aussehende und definitiv verbotene Wächter Dimitri, der täglich mit Rose trainiert, noch das geringste.
Sogar am Ende schafft es die Autorin noch einmal, mit einer überraschenden Wendung zu punkten.

Für mich war Vampire Academy ein absoluter Glücksgriff und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Ich liebe Rose als Protagonistin, ich liebe die Idee von Rose und Dimitri als Paar und shippe die beiden sowas von! :D Vor allem finde ich diese Andersartigkeit der Vampire, deren Unterschiede, aber auch die Welt an sich super aufregend und spannend. Auch andere, wichtige Personen sind schön und authentisch ausgearbeitet, sodass nur unwichtige Charaktere blass bleiben.

Für mich gibt es deswegen volle 5 Pandas und die restlichen Bände sind auch schon gekauft!


Blutsschwestern - Rezension - Buch Vampire Academy - Pandastic Books

Fazit:

Pro:

  • starke Protagonistin
  • authentische Charaktere
  • interessant ausgearbeitete Welt
  • durchweg spannend und unvorhersehbar
  • in sich schlüssige Geschichte

Contra:

  •  -

Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , , , | 8 Kommentare

Rezension zu "Frostfluch"

Frostfluch - Rezension - Buch Frostfluch von Jennifer Estep - Pandastic Books


Frostfluch - Jennifer Estep

Verlag: ivi
Seiten: 416
Preis: 14,99€ (broschiert)
Erscheinungsdatum: 20. August 2012
2. Band von 6
Wertung: ☺☺☺☺☺



Klapptext:
Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training - dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält …
Eigene Meinung:
Gleich nach Band 1 habe ich mich sofort in Frostfluch gestürzt, da ich absolut begeistert von der Mischung aus Mythologie und dem Academy-Leben bin. Und auch der zweite Teil konnte mich nicht enttäuschen! Bedenkt bitte wie immer, dass beim Folgeband natürlich SPOILER bezüglich Band 1 vorkommen können! :)

Band 2 knüpft eigentlich genau nach dem Vorgänger an und da Gwen den letzten Angriff ihrer Mitschülerin Jasmine nur knapp überlebt hat, wurde ihr nun tägliches Waffentraining verordnet, dass ausgerechnet Logan, in den sie hoffnungslos verliebt ist, führt. Seit dieser ihr aber einen Korb gegeben hat und ihr aus dem Weg geht, ist ihre Stimmung natürlich ziemlich am Boden, vor allem da nun auch ihre nicht vorhandenen Kampfkünste nicht viel zu freuen übrig lassen.
Gwen hat sich seit dem letzten Buch schon sichtlich weiterentwickelt ohne ihre sarkastische Art zu verlieren, was ich ziemlich gut finde, auch wenn sie im Schwertkampf wirklich noch eine Niete ist. Auch, dass sie ihre Angelegenheiten lieber selbst in die Hand nimmt, statt ihre Freunde in Gefahr zu bringen, finde ich absolut klasse und es macht sie mir sehr sympathisch. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie mich an mich selbst erinnert. :) Einzig und allein ihre Versuche, Logan davon zu überzeugen doch mit ihr auszugehen, ließ sie meiner Meinung nach etwas schwach und irgendwie auch etwas jämmerlich erscheinen. Das ging total in Richtung Klischee "Mädchen ist unsterblich in Junge verliebt und himmelt ihn hoffnungslos an und ach die Welt ist so grausam". Logan hingegen steht zu seinem Wort, dass er nicht mit ihr ausgehen wird und trifft sich auch mit anderen Mädchen, aber trotzdem wird er im späteren Verlauf einmal auch auf den ein oder anderen eifersüchtig. ;) (Was ich natürlich schon super fande, ich shippe die zwei! :D)

Das anstehende Winterkarnevalswochenende im Skiresort kommt nach einem erneuten gescheiterten Anschlag auf ihr Leben genau recht: Ein Tapetenwechsel muss her! Ihre beste und einzige Freundin Daphne ist natürlich Feuer und Flamme und versucht ihr möglichstes, dass Gwen sich ablenken und amüsieren kann. Daphne wächst mir wirklich mehr und mehr ans Herz, es ist wirklich total süß, wie sie sich um Gwen kümmert! Doch auch Carson passt gut mit rein und harmoniert gut mir ihr als Paar, auch wenn die beiden diesmal eher zu Nebencharakteren geworden sind. :) 
Im Skiresort trifft Gwen dann auf Preston, einen Schüler der Mythos-Academy aus New York, die dort auch das Wochenende verbringen. Der sieht nicht nur gut aus, sondern scheint auch noch Interesse an Gwen zu haben. Doch nicht einmal im Skiresort ist sie sicher... Gespickt mit vielen Wendungen und Geheimnissen liegt auch hier wieder ein Teil vor, den es sich sicher zu lesen lohnt!

Das Ende.. hachja, das Ende! Es war spannend, nervenaufreibend, aber durchaus überraschend und irgendwie auch romantisch. Lasst euch überraschen! Gesagt sei nur noch, dass man noch etwas mehr über Logans "dunkles Geheimnis" erfährt, er dadurch aber nicht minder faszinierend und geheimnisvoll wirkt. :)

Etwas schade fand ich hingegen die Wiederholungen, die sich vor allem im ersten Drittel gehäuft haben. Da hat die Autorin leider etwas zu sehr übertrieben. Vor allem für mich, die die Bücher gleich hintereinander gelesen hat, war es zu viel. Für Leute, die längere Zeit zwischendrin verstreichen lassen,liegt es aber noch im Rahmen. :)

Insgesamt war ich nach wie vor vom Buch gefesselt und habe auch sofort mit Band 3 angefangen. Ich bin sehr gespannt, wo die Geschichte noch hinführen wird!

Habt ihr das Buch schon gelesen? Falls ja, hat es euch genauso gut gefallen wie mir? Oder seid ihr ganz anderer Meinung?



Frostfluch - Rezension - Buch Frostfluch von Jennifer Estep - Pandastic Books

Von mir gibt es 5 Pandas für Frostfluch!

Fazit:  
Pro:
• spannende Geschichte
• tolle Wendungen
• sichtbare Weiterentwicklung der Charaktere

Contra:
• im ersten Drittel ständige Wiederholungen (auch aus Band 1)

Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Rezension zu "Plötzlich Fee - Sommernacht"

Plötzlich Fee Sommernacht - Rezension - Pandastic Books
Plötzlich Fee - Sommernacht - Julie Kagawa

Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 496
Preis: 16,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 21. März 2011
Fünfteiler
Wertung: ☺☺☺☺,5




Klapptext:  

Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe. 
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich ... plötzlich Fee.

Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

Eigene Meinung:  

Anfangs hatte ich etwas Startschwierigkeiten mit dem Buch, die Handlung zog sich und ich kam nicht wirklich in die Geschichte rein. Nachdem diese aber überwunden waren, war ich richtig begeistert.
Die Geschichte wird aus Meghans Sicht erzählt und man lernt sie als unscheinbares, unglückliches, naives Mädchen kennen, das sich nach der großen Liebe sehnt. Als an ihrem sechzehnten Geburtstag ihr Bruder Ethan von Feen entführt wird, muss sie feststellen, dass sie viele Jahre im Unklaren gelebt hat: Ihr bester Freund Robbie ist gar nicht Robbie, sondern Puck aus Shakespeares Sommernachtstraum und sie ist auch kein gewöhnliches Mädchen, sondern eine Fee und Oberons Tochter. Ab da verändert sie sich zunehmend Schritt für Schritt und wird eine immer stärkere Persönlichkeit, angetrieben von dem Ziel, Ethan aus den Händen der bösartigen Feen zu entreißen. Dazu ist sie sogar bereit ihr Leben aufs Spiel zu setzen. 

Aber auch die Nebencharaktere waren nicht zu verachten, allen voran natürlich Puck, Ash und Grimalkin. Puck hat auf Geheiß Oberons jahrelang Meghan im Auge behalten, er hat eine witzige, oft auch sarkastische Ader, die einen immer wieder zum Lachen bringt. Bald wird klar, dass er für Meghan mehr als nur Freundschaft empfindet. Ash ist der Sohn der Eiskönigin Mab und trotz seiner eisigen, zurückhaltenden Art habe ich ihn sofort in mein Herz geschlossen (wie kann man jemanden shippen, sobald man nur einmal seinen Namen gelesen hat?? :D). Die Interaktion von Puck und Ash ist irgendwie einzigartig und unverzichtbar! Und dann ist da natürlich noch Grimalkin, genannt Grim, ein Feenkater, der sehr geheimnisvoll ist und gerne einmal Gefälligkeiten für Wissen verlangt. Doch auch ihn muss man einfach gern haben. Insgesamt waren alle Charaktere gut gezeichnet, sodass sie nicht irgendwie leblos oder als Abklatsch aus "Ein Sommernachtstraum" rüber kamen. Ich hatte hier (mal abgesehen von den Namen), nie wirklich an diese Geschichte gedacht, für mich waren alle eigenständig handelnde Charaktere, die keineswegs blass oder unnatürlich gewirkt haben.

Dramatik, Spannung, Liebe und Überraschungen machen "Plötzlich Fee" zu einem tollen Buch, das Abstand von Dreiecksbeziehungen oder vorhersehbaren Handlungssträngen nimmt. Ich war hier wirklich sehr positiv überrascht, in welche Richtung und vor allem wie sich das Buch entwickelt hat: In keinster Weise geriet nämlich die Rettung von Meghans Bruder in den Hintergrund und auch die zarte und wirklich süße Liebesgeschichte hat sich erst im letzten Drittel angebahnt und war nicht maßgeblich bestimmend. Es war wirklich erfrischend einmal zu lesen, dass die Heldin ihr Ziel nicht aus den Augen verliert und plötzlich andere Sachen in den Vordergrund stellt! Keine Seite des Buches war unnötig, sondern die Handlung wurde immer wieder nach vorne getrieben, ohne zu wiederholen oder überflüssigerweise zu ziehen.

Die einzigen Mankos, die ich zu beklagen habe, sind einerseits der Begriff "Fee", da ich mir darunter etwas anderes, eher in Richtung Tinkerbell, vorgestellt habe - auch wenn man hier am Original blieb. Andererseits hat sich gefühlte 1000x der Magen der Protagonistin umgedreht, was irgendwann etwas nervig war, man aber gut ignorieren konnte.

Insgesamt gibt es deswegen 4,5 Pandas von mir!! :)


Plötzlich Fee Sommernacht - Rezension - Bewertung - Pandastic Books


Eine Frage stellt sich mir aber noch: Wieso hat das Buch den Zusatztitel "Sommernacht" bekommen? Eine Anlehnung an "Ein Sommernachtstraum" könnte es sein, schon klar. Aber das erklärt meiner Meinung nach dann nicht die Folgebände Winternacht, Herbstnacht, Frühlingsnacht.. Hm! :O

Fazit:  

Pro:
• tolle Geschichte begründet auf allbekanntem Drama
• wunderbare Charaktere mit Tiefe
• interessante, geschaffene Welt
• Ziel wird nie aus den Augen verloren
• Witz und Humor
• Suchtfaktor

Contra:
• Magen der Heldin dreht sich gefühlt 1000x um
• Bezeichnung als "Feen" vermittelt etwas falsches Bild

Weiterlesen

Labels: , , , , , , | 8 Kommentare

Rezension zu "Frostkuss"

Frostkuss - Rezension - Jennifer Estep - Buch Blog - Pandastic BooksFrostkuss, Mythos Acadamy 1 - Jennifer Estep

Verlag: ivi
Seiten: 400
Preis: 14,99 € (broschiert)
Erscheinungsdatum: 12. März 2012
6-Teiler
Wertung: ☺☺☺☺☺





Klapptext:  

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
 Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

Eigene Meinung:  

Vorneweg erstmal: Ich LIEBE Geschichten mit Mythologie. Egal ob römische, griechische, keltische.. völlig egal. Für mich gibt es kaum besseres als ein (natürlich gut ausgeklügeltes) Buch mit Göttern. Das ist absolut mein Ding. x)
So fand ich natürlich auch den Klappentext mehr als ansprechend und hab mir das Buch ohne großes Nachdenken zugelegt. Für mich als Mythologie-Liebhaberin ein absoluter Glücksgriff.
Das Buch hat mich ab der ersten Seite gepackt und ich konnte es zu keiner Sekunde mehr aus der Hand legen. 

Gwen ist neu an der Akademie und weiß nicht, wie sie mit ihrer "schwachen" Gypsy-Gabe dazu passen soll. Sie fühlt sich einfach fehl am Platz zwischen starken Wallküren, den unfassbar schnellen Amazonen und den Spartanern, die aus allem eine Waffen machen können und genau wissen, wie sie damit töten. Doch dem nicht genug, es gibt auch Wikinger, Ninjas und vieles mehr. Außerdem glaubt sie nicht an dieses ganze Gerede von Göttern und deren Einmischung in ihre Welt. So wird sie zur Einzelgängerin und verkriecht sich hinter ihren Comics, sondert sich also vollkommen von den anderen ab. Vor allem auch deswegen, weil sie ihre alten Freunde und die "normale" Welt vermisst. Trotzdem ist sie kein schüchternes Mauerblümchen und definitiv nicht auf den Mund gefallen. Anfangs versucht sie sich einzugliedern, indem sie für andere Mitschüler mit Hilfe ihrer Gabe verlorene Gegenstände wieder ausfindig macht. Doch diese lässt sie leider auch oft als Freak dastehen.
Generell schafft die Autorin hier mit Gwen und den anderen, später wichtigen Charakteren sowie der Akademie und der Thematik eine unvergleichliche Welt, die mich in ihren Bann gezogen hat. Vor allem Gwens Art und ihr Humor haben es mir angetan, sodass ich teilweise aus dem Schmunzeln nicht mehr rauskam. Nachdem Gwen dann eines Tages eine Mitstudentin tot in der Bibliothek auffindet und es keinen außer ihr wirklich zu kümmern scheint, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Hat dann auch irgendwie etwas von einem Krimi, weil man immer miträtselt, wer es sein könnte und warum. :) Trotzdem hat sich die Geschichte nie gezogen oder ähnliches, ganz im Gegenteil: Es war genau das richtige Maß an Informationen und Einleitung in das Geschehen, sodass man sich gut rein finden konnte, aber nicht zu viel oder zu wenig Zeit damit verbracht wurde, sodass es sich in die Länge gezogen hätte.
Wie ihr mittlerweile schon gemerkt habt, bin ich mehr als begeistert von diesem Buch. Es war fesselnd und spannend zu gleich, hat durch innovative Ideen den "alten Stoff" aufgepeppt und immer wieder für Überraschungen gesorgt. Es war zu keiner Zeit langweilig, egal ob es um den Schulalltag oder um mystische Kämpfe ging. Deswegen dürfte es dann wohl auch nicht verwunderlich sein, dass ich mir, als ich das Buch innerhalb weniger Stunden ausgelesen hatte, sofort Band 2-4 (5 und 6 waren da noch nicht erschienen) bestellt hatte.
Auch die junge, zarte Liebe (oder Nicht-Liebe?) hat ihren Anteil im Buch, aber dazu mag ich nicht zu viel verraten. ;-) Aber auch das komplette Gegenteil davon kommt nicht zu kurz. So entdeckt Gwen auch das ein oder andere Paar, das in der Bibliothek auf mehr als nur Tuchfühlung geht und findet dann auch mal benutzte Kondome (was eigentlich total das Klischee ist, frei nach dem Motto der heutigen Jugend, die nur "an das Eine" denkt..- und natürlich eklig ist). Doch wenn man sich hier nicht weiter aufhält und es wie Gwen einfach ignoriert, stört das auch gar nicht und man liest einfach drüber hinweg.

Die ganze Reihe hat es in die Top 5 meiner Lieblingsbücher geschafft und wird meinen Ansprüchen mehr als gerecht.
Einzig und allein Leser, die auf einen großen Anteil wörtliche Rede stehen, werden hier wohl etwas zu kurz kommen. Da das Buch aus der Sicht von Gwen geschrieben ist, ist man viel in ihrer Gedanken- und Gefühlswelt unterwegs und erlebt eben alles aus ihrer Sicht. Da bleibt nicht allzu viel Platz für Dialoge.

Da das bei mir aber keine große Rolle spielt vergebe ich hier verdiente 5 Pandas!


Frostkuss - Rezension - Jennifer Estep - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books




Reihen-Info:

- Frostkuss
- Frostfluch
- Frostherz
- Frostglut
- Frostnacht
- Killer Frost (bisher nur auf engl. erschienen)

Fazit:  

Pro:
• bekannte Ideen innovativ umgesetzt
• spannende, fesselnde Geschichte
• komplexe, gut durchdachte Story
• tiefgründige, gut gezeichnete Charaktere
• viel Witz und trockener Humor

Contra:
• für manche Leser vielleicht etwas zu geringer Anteil wörtlicher Rede

Weiterlesen

Labels: , , , , , , , , , , | Keine Kommentare
Powered by Blogger.

Swedish Greys - a WordPress theme from Nordic Themepark. Converted by LiteThemes.com.