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Rezension zu "Every little Thing"

Every little thing - Samantha Young
Nach einem eher gemäßigtem Auftakt konnten mich die Protagonisten Bailey und Vaughn in ihren Bann ziehen

Every little thing - Samantha Young

Verlag: ullstein
Seiten: 512
Preis: €9,99 (TB)
Erscheinungsdatum: 10. März 2017
Hartwell-Love-Stories 02
Wertung:☺☺☺☺☺

Der Klapptext

Bailey Hartwell heißt genauso wie der Ort, an dem sie lebt: Hartwell, Delaware. Sie stammt aus einer der ältesten Familien der Stadt und könnte sich nie vorstellen, ihre kleine Pension dort aufzugeben. Doch der gutaussehende Ex-New Yorker Vaughn Tremaine macht ihr als Manager eines Luxus-Hotels das Leben schwer. Wann immer sich die beiden treffen, gibt es Streit – auch wenn die sexuelle Spannung zwischen ihnen kaum zu leugnen ist. Doch als Bailey eine schlimme Entdeckung macht, erweist sich ausgerechnet Vaughn als Fels in der Brandung. Kann es sein, dass sie sich in ihm getäuscht hat? Oder bringt die Nähe zu Vaughn ihr Herz erst recht in Gefahr?

Eigene Meinung

Zurück nach Hartwell und zurück zu Bailey und Vaughn. Nachdem mir in Band 1 vor allem diese beiden Nebencharaktere fasziniert haben und ich unbedingt wissen wollte, wo dieses Knistern zwischen ihnen hinführt, konnte ich es kaum erwarten endlich mehr von Ihnen zu lesen! 

Samantha Young hat das geschafft, was ich Band 1 vermisste: ich war Feuer und Flamme für die Beiden! Durch abwechselnde Kapitel lernt man sie besser kennen und spürt einfach, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Vor allem der Humor, meist durch Baileys direkte Art verursacht, hat es mir angetan. Ich konnte mir den ein oder anderen Lacher nicht verkneifen. Aber auch Vaughn, der Gegenpart, war einfach zu gut. Er ist witzig, liebevoll und verantwortungsbewusst, aber sobald seine Lieben bedroht werden ist er eiskalt. Harte Schale weicher Kern trifft hier definitiv zu!Auch funktionierten diesmal Jessica und Cooper, die Protagonisten des Vorbands, gut. Sie waren für mich endlich glaubwürdig. Die Degradierung zur Nebenfigur hat sich also gelohnt. ;)

Neben einigen anschaulichen Sexszenen hat mir auch die Dynamik gut gefallen. Es war nicht zu schnell und nicht zu langsam, ich konnte das Buch stellenweise gar nicht aus der Hand legen, weil es keine wirklichen Ruhepausen gab. Jede Szene enthielt Details, die wichtig für den Verlauf der Geschichte waren. Und dann schafft sie auch noch das, was bereits ihr vorband geschafft hat: ich bin umso neugieriger, wie es mit den Nebencharakteren Emery und Dahlia weitergeht! Schade, dass wir noch mindestens ein Jahr warten müssen.




Fazit

Pro:
  • Tolle Protagonisten
  • Anschauliche erotische Szenen
  • Interessante Nebencharaktere
  • Schönes Setting
  • Die ein oder andere überraschende Wendung
  • Man spürt die Liebe

Contra:
  • -

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Rezension zu "The Real Thing"

Samantha Young, Hartwell, The Real Thing, ullstein
Samantha Young - The Real Thing
Der Auftakt zur neuen Reihe kann mich begeistern - nur ganz anders als erwartet!

The Real Thing - Samantha Young

Verlag: Ullstein
Seiten: 528
Preis: 9.99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 9. September 2016
Erster Teil der Hartwell-Love-Stories
Wertung: ☺☺☺

Der Klapptext

Jessica Huntington ist Ärztin und arbeitet in einem Frauengefängnis. Sie hangelt sich von einer losen Beziehung zur nächsten. Eines Tages entdeckt sie nie abgeschickte Liebesbriefe einer ehemaligen Insassin. Sie folgt der Adresse auf den Umschlägen nach Hartwell, Delaware, einem kleinen gemütlichen Ort an der Ostküste der USA. Dort stolpert sie in Cooper Lawsons Bar am Boardwalk von Hartwell und kurz darauf in sein Herz. Vom ersten Moment an herrscht zwischen den beiden eine explosive Anziehungskraft. Denn Cooper ist so ganz anders als die arroganten Ärzte, die Jessica sonst sporadisch datet, nämlich ehrlich und direkt. Und dabei auch noch verdammt sexy. Aber Jessica will und kann Cooper nicht ganz an sich heranlassen. Zu viel ist in ihrer Vergangenheit geschehen, ihre Familie ist zerrüttet. Und auch Cooper ist vom Verrat durch seinen besten Freund traumatisiert. Doch Jessica und Cooper können sich gegenseitig Halt und Liebe geben. Sie müssen es nur erst noch begreifen…


Eigene Meinung

Was sagt es über ein Buch aus, bei dem mich die Vergangenheit und Zukunft von Nebencharakteren mehr interessiert als die eigentliche Hauptstory?
Ich liebe Samantha Young. Into the Deep war vor Jahren mein erstes Buch von ihr und ich habe es geliebt. Danach kam Dublin Street mit einigen Folgebänden und auch diese habe ich verschlungen. Hero fand ich dann nur noch mittelmäßig.. und dann kam The Real Thing.
lll🔻Ich hatte auf eine locker leichte Sommerromanze gehofft, mit traumhafter Kulisse und viel Romantik. Was ich bekommen habe war leider nur der Urlaubsort - und bezaubernde Nebencharaktere.
Jessica hatte ein erschütterndes Erlebnis, das sie seit vielen Jahren begleitet, verfolgt und quält, aber sie kriegt ihren Alltag auf die Reihe und ist keineswegs hilflos. Cooper ist ein bodenständig, charismatischer Mann, der einmal schwer hintergangen wurde und seitdem an nichts Festem mehr interessiert ist. Klingt eigentlich wie eine Geschichte nach meinem Geschmack. 
Aber irgendwie konnten die beiden kaum Sympathien bei mir wecken. Ihre Geschichten hätten mich eigentlich bewegen müssen, ich hätte mitfiebern und auch mitschwärmen müssen. Trotzdem konnten mich die Charaktere nicht überzeugen - ich konnte es ihnen einfach nicht abkaufen. Also verging Seite um Seite und ich habe sogar teilweise Sexstellen seitenweise übersprungen, weil es doch irgendwie immer gleich war.
Auch die Story war vorhersehbar und bei fast allen Geheimnissen lag ich richtig. Ich habe sogar tagelang das Buch zur Seite gelegt und "vergessen", weil es mich nicht gepackt hat. Aber das lag keinesfalls am Schreibstil, am Tempo oder den Dialogen an sich, denn das alles war wie gewohnt. Nein, es lag einfach an der Geschichte an sich - sie hat mich wenig interessiert.
Wer bis hierhin durchgehalten hat wird sich fragen: Wieso hast du dann nicht einfach abgebrochen? Es gibt gleich 4 gute Gründe bzw. Nebencharaktere:
  • Was verbirgt die Buchladenbesitzerin Emery für ein Geheimnis?
  • Ist Jack wirklich so böse wie es scheint? Mir scheint mehr dahinter zu stecken
  • Bailey und Vaughn. Ich habe von Anfang an eine gewisse Spannung zwischen ihnen wahrgenommen und wüsste so gerne, ob und falls ja, was, zwischen ihnen war und sein wird
  • Samantha Young hat mich bisher noch nie enttäuscht

Was sagt es also über ein Buch aus, bei dem mich die Vergangenheit und Zukunft bestimmter Charaktere mehr interessiert als die eigentliche Hauptstory?
Für mich bleibt am Ende nur eins hängen: Samantha hat es mal wieder geschafft - nur eben diesmal anders als gedacht. Dank Iris & Ira, Emery, Joey & Cat, Bailey, Archie, Vaughn und auch Cooper & Jessica werde ich mir definitiv Band 2 holen. 



3 Pandas, pandastic books


Fazit

Pro:
  • Interessante Nebencharaktere, ich bin gespannt wie es mit ihnen weitergeht
  • Traumhafte Kulisse
  • Nicht nur die Gegenwart sondern vor allem auch die Vergangenheit und Zukunft machen Lust auf mehr

Contra:
  • Story konnte mich nicht packen, war vorhersehbar
  • Protagonisten zu blass, Hineinversetzen nicht möglich

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Rezension zu "Into the Deep - Herzgeflüster"


Into the Deep Herzflüsterer - Rezension - Samantha Young - Buch Blog - Pandastic Books

Into the Deep - Herzgeflüster - Samantha Young

Verlag: Ullstein Taschenbuch
Seiten: 368
Preis: 9,99 € (TB)
Erscheinungsdatum:  18. November 2013
Zweiteiler
Wertung: ☺☺☺☺












Klapptext:  

Die erste Liebe ist unvergesslich. Der erste Verrat auch.

Er gab ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Er sagte, dass er sie liebt. Charley und Jake waren ein Traumpaar. Damals. Bis ein tragisches Unglück geschah und Jake sie wortlos aus seinem Leben strich. Charleys Herz war gebrochen, sie konnte ihm nicht verzeihen. Dreieinhalb Jahre lang. Bis er ausgerechnet bei ihrem Auslandsjahr in Schottland wieder vor ihr steht. Geheimnisvoll und sexy. Und mit einer neuen Freundin an seiner Seite. Charley zeigt ihm die kalte Schulter. Doch Jake lässt nicht locker, er sucht ihre Nähe und ihre Vergebung. Tief in ihrem Herzen glimmt noch die Sehnsucht, aber wird sie Jake je wieder vertrauen können? 



Eigene Meinung:  

Lautes Herzrasen statt Herzgeflüster trifft es eher! ;)
Nachdem ich jetzt innerhalb eines Tages das Buch regelrecht verschlungen habe, ist es immer schwierig, sofort seine Gedanken und Gefühle "zu Papier" zu bringen. Also, wo fange ich an?

Erstmal möchte ich was zum Aufbau des Buches sagen. Das Buch ist bis ungefähr zur Mitte hin so aufgebaut, dass sich immer ein Kapitel aus der Gegenwart und eins aus der Vergangenheit abwechseln. Die der Gegenwart schildern das, was zur Zeit bei Charley und Freunden passiert und die der Vergangenheit, wie sich die Beziehung zu Jake aufgebaut und schlussendlich beendet wurde. Lange Zeit erfährt man nicht, wieso die beiden sich jetzt eigentlich getrennt hatten und was genau damals vorfiel; ich persönlich konnte gar nicht erwarten, das endlich rauszufinden. Nachdem man den Grund dann erfahren hat, wird auch diese abwechselnde Sichtweise abgebrochen und nur noch in der Gegenwart erzählt.
Meiner Meinung nach fand ich das etwas zu langatmig.. es hat sich einfach zu sehr gezogen.

Auch die Entwicklung von Vergangenheits-Charley und -Jake fand ich nicht so glaubhaft. Ich fand es nicht authentisch, wenn sich 16-Jährige ewige Liebe schwören (nach 3 Monaten, bei insg. 8 Monaten Beziehung?). Schön und gut, dass man sehr verliebt ist und eine rosarote Brille auf hat, aber ..ich weiß nicht. Nicht mit 16. Generell fand ich, dass die Protagonisten und wichtigen Nebendarsteller in der Vergangenheit sich nicht wie 16 benommen haben. Aber das ist nur ein Kritikpunkt am Rande. Ansonsten war die Geschichte sehr süß und auch hoffnungslos romantisch, hach.

Die Zeichnung der Protagonisten und der Clique in der Gegenwart war dagegen schon authentischer und nachvollziehbarer. Vor allem, dass die Jungs ständig (fast nur) Sex wollen (da freut sich das Klischee). Etwas verstörend fand ich es dagegen, dass wirklich ALLE Jungs und Mädels gut aussahen, sexy waren, attraktiv, was weiß ich. Da hat die Autorin auch nur nach unzähligen Synonymen geschöpft. Die Fülle an "Bad Boys" war erschreckend. Ein paar weniger gut aussehende Jungs und Mädels hättens da auch getan.

So, und nun noch etwas zur (Liebes-)Geschichte an sich: Die Geschichte in der Vergangenheit fand ich wie gesagt nicht schlecht, eigentlich bis auf meinen Punkt mit der Reife gelungen. Zur Geschichte (oder Nicht-Geschichte, da ich hier nicht spoilern möchte) in der Gegenwart lässt sich nur sagen, dass Charleys Verhalten durchaus nachvollziehbar ist und vor allem mit Claude und Lowe sehr schöne Charaktere entstanden sind. Auch die Hintergrundgeschichten der Clique (bspw. Familie) sind glaubhaft und machen die Charaktere nur umso sympathischer und authentischer. Schön, dass diese auch mehrere Dimensionen haben und nicht nur oberflächlich gezeichnet sind. Das macht die kleinen Mankos, die ich oben aufzählte, mehr als wett. Dadurch, dass die Personen nicht eindimensional sind kann man tief in die Geschichte eintauchen und sehr gut mitfühlen und mitfiebern. Und genau das macht dieses Buch aus.

Insgesamt fand ich das Buch schön und empfehlenswert, nur das Ende lässt noch zu wünschen übrig, da es sehr abrupt kommt und viele Fragen ungeklärt bleiben. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, ich bin ein überzeugter Gegner von Spoilern (außer es lässt sich wiiiirklich nicht vermeiden. Die sind dann aber auch auf jeden Fall gekennzeichnet!). ;)



Ich vergebe hier also 4 Pandas! :)





Into the Deep Herzflüsterer - Rezension - Samantha Young - Bewertung - Buch Blog - Pandastic Books





P.S. Angeblich soll der zweite Band dieses Frühjahr raus kommen und die Geschichte abrunden. Ich freu mich drauf!




Fazit:  

Positiv:
  • Mitreißende Liebesgeschichte
  • Gut gezeichnete Charaktere, auch die Nebencharaktere haben Tiefe
  • Tolle Hintergrundgeschichten zu den Charakteren, nicht nur Erklärungen wie "weil es eben so ist"
Negativ:
  • Zeitenwechsel zu langatmig
  • Charaktere der Vergangenheit verhalten sich nicht ihrem Alter gemäß
  • Fast ausschließlich gut aussehende Menschen, was das Ganze etwas surreal macht

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