Blogtour: Witches of Norway von Jennifer Alice Jager

Die Blogtour zu Witches of Norway ab dem 28.10.16
Willkommen zur Blogtour von:

Witches of Norway - Nordlichtzauber - Jennifer Alice Jager

Verlag: Dark Diamonds
Seiten: 277
Preis: 4,99€ (eBook)
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2016
Erster Teil der Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺☺

Der Klapptext


 **Eine magische Liebe, die Zeit und Raum überwindet**

Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder…


Die Protagonistin im Verhör


Willkommen Willkommen! (Hatte hier gerade noch jemand Effie Trinket im Ohr? :D)
Am heutigen Tag darf ich die Protagonistin Elis mal genauer unter die Lupe nehmen und habe mich mit dem Thema, was eine gute Protagonistin eigentlich ausmacht, näher auseinander gesetzt.

In der heutigen Zeit, in der Fantasybücher und vor allem Dystopien den Buchmarkt überschwemmen zu scheinen, zieht man unwillkürlich immer Vergleiche zu bekannten Büchern und deren Protagonisten/Innen. So liest man immer öfter:

  • Die Protagonistin ist aber ganz schön weinerlich und irgendwie auch nutzlos - wie Bella!
  • Die Protagonistin nimmt wie Katniss die Dinge in die Hand
  • Zeitreisen? Da muss ich an Gwendolyn aus Rubinrot denken
  • Tough und eiskalt, wenn es von Nöten ist? Du meinst wohl Gin!

Was also macht Elis so besonders, dass sie nicht wie jemand ist, sondern jemand ist? Und was macht überhaupt eine gute Protagonistin aus?

Mal ganz simpel angefangen: Sie ist eine Hexe. Das mag nach Harry Potter vielleicht nichts besonderes sein, aber seien wir doch mal ehrlich: Kaum einer traut sich mehr an das gute alte Hexenwerk heran. Umso spannender fand ich Elis, denn ich stehe einfach total auf Magie!
Womit wir schon gleich zu Punkt 2 kommen: Sie ist 21. Sie ist also kein naiver weinerlicher Teenie, der das erste Mal mit der großen Liebe, Pickeln oder Hausarrest zu kämpfen hat oder gezwungernermaßen schneller erwachsen werden muss, sondern steht bereits im Leben und hat auch schon das ein oder andere hinter sich. Und ich sage euch: Womit sie im Laufe des Buches konfrontiert wird ist wirklich kein Zuckerschlecken! Denn auch wenn Elis die Magie von ihrem Vater geerbt hat, kann sie sie nicht kontrollieren.

Ich konnte die Magie spüren, die unter seiner Haut knisterte. Es war ein warmes, wohliges Gefühl, wie Sonnenstrahlen an einem klaren Sommertag. Es war ganz anders als meine Magie. Die war eher wie die aufschäumende Gischt des Meeres bei Sturm. Sie war wild und unkontrollierbar.

Obwohl sie stellenweise wirklich allein dastand, war sie dennoch nie hilflos, ist sich immer selbst treu, selbstbewusst und mutig geblieben. Ganz eine Protagonistin nach meinem Geschmack also. ;) Ihre kleinen Fehler, wie beispielsweise ihre Tollpatschigkeit, machen sie nur umso liebenswürdiger. Ich habe also mit ihr mitgefiebert, war wütend, ängstlich, hoffnungsvoll und verzweifelt. Die Seiten flogen nur so dahin! Dass dann noch mehr als ein potenzieller Love-Interest auftaucht, macht es da nur umso besser. Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und freue mich schon auf die Fortsetzung. Wie gut, dass bereits alle 3 Teile "im Kasten" sind. :D

Er war wie Feuer,
ich war Wasser.

Jennifer schafft es mich nur mit diesen paar Worten zu packen. Vor allem eine gewisse Lobeshymne auf Harry Potter hat es mir angetan - aber lest selbst! Ich für meinen Teil bin definitiv ein großer Fan und kann es gar nicht erwarten, weiterzulesen.

Ach und übrigens: Für alle, die lange Wartezeiten hassen: Band 2 (Polarschattenmagie) erscheint bereits am 30. Dezember!

Das Gewinnspiel

Witches of Norway - Nordlichtzauber (c) Carlsen
Zu gewinnen gibt es 1x das eBook inklusive Karten und Tattoos.

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach folgende Fragen:
Was muss eine gute Protagonistin eurer Meinung nach haben? Können euch unsympathische Helden das Buch verderben?

Weitere Teilnahmebedingungen:
  • Die Teilnehmer beantworten beide Fragen
  • Gewinnspielteilnahme ab 18 (oder mit Einverständnis der Eltern)
  • Das Gewinnspiel läuft bis zum 2. November 2016, 23:59 Uhr.
  • Melden sich die Gewinner nicht innerhalb von 48 Stunden wird neugelost.
  • Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinnfall öffentlich genannt werden darf.
  • Der Teilnehmer erhält höchstens einen Gewinn.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Blogger.com hat nichts damit zu tun.
  • Haftung auf dem Versandweg wird nicht übernommen.

Der Tourplan


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9 Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    Danke für deinen heutigen Beitrag. Was ist ein guter Protagonist für mich? Ich muss beim lesen vor allem eine Bindung zu ihm aufnehmen können, mich mit ihm identifizieren und deren Handlungen nachvollziehen können. Vor allem, dass man mit den Erlebnissen mitfiebert, fröhlich, ängstlich, gespannt beim lesen ist. Ein Protagonist muss für mich nicht perfekt und ohne Fehler sein, es ist viel besser, seine Entscheidungen, ob richtig oder falsch mitzuerleben.
    LG Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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    1. ... hm und mit unsympathischen Protas tue ich mich echt schwer,,da hat meist das Buch keine Chance, zu Ende gelesen zu werden.
      Bettina Hertz

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  2. Sehr unsympathisch dürfen die Hauptprotagonisten nicht sein und können dann auch manchmal regelrecht das Lesevergnügen stören.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. Zuerst einmal muss ein guter Protagonist für mich greifbar sein!
    Ich muss sein Denken, Fühlen und Handeln nachvollziehen können und will mich nicht jeden Absatz fragen müssen: "Wieso?"
    Ist das gegeben, bin ich schon sehr zufrieden, denn leider ist Logik das, was gern mal ausgeklammert wird. Eine Prise Humor ist auch immer gern gesehen!

    Ob unsymmetrische Helden das Buch verderben können?
    Oh ja, denn man ist ja dann quasi dauerhaft genervt von ihnen und will ihnen in sämtlichen erdenklichen Formen etwas tun. Das stört schon sehr, auch wenn ich sagen muss, dass mir solche Protagonisten zum Glück bis jetzt selten begegnet sind.

    Kristie

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  4. Mir persönlich ist es wichtig, dass ein Protagonist nicht ZU perfekt ist. Er darf ruhig auch den einen oder anderen Fehler machen. Denn jeder macht nun mal Fehler. Keiner ist perfekt. Als Leser kann man sich mit "menschlichen" Protagonisten besser identifizieren. Perfekte Protagonisten sind immer so unnahbar. Gerade tollpatschige Protas finde ich richtig gut.

    Ob mir unsympathische Helden das Buch verderben? Ja. Denn ich finde es wichtig, dass man beim Lesen eine Verbindung zu dem Protagonisten aufbauen kann. Dadurch findet man sich im Buch besser zurecht und kann vollkommen in die Geschichte eintauchen. Außerdem verdirbt es einem die Laune wenn man sich ständig aufregt.

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  5. Also für mich müssen Protagonisten vor allem logisch konzipiert sein, so dass man deren Handlungen auch nachvollziehen kann. Dann mag ich es, wenn sie Ecken und Kanten haben und dürfen mir demnach auch erst mal unsympathisch sein. Allerdings erwarte ich dann (und auch sonst) eine Entwicklung der Figur.
    LG Jessy

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  6. Hallo,

    Protagonisten müssen sympathisch sein und ich muss ihre Gefühle und Handlungen verstehen... ich muss mich einfach in sie hineinfühlen können...
    Nein ein unsympathischer Held muss ich nicht unbedingt schlecht, das kann ja auch ganz spannend sein...

    LG

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  7. Nabend^^ Ein schlechter Prota kann mir auf jeden Fall das Buch verderben.. Ich muss schon mit Ihm/Sie mitfühlen können und auch die Handlungen nachvollziehen können.. Nichts ist schlimmer als wenn der Prota so bescheiden dämliche Enscheidungen trifft. Ein schlechter Prota muss jetzt allerdings nicht gleichbedeutend sein mit einen bösen Charakter oder der gleichen. Für mich wird es meistens dann schlimm wenn die Charaktere einfach zu naiv und verweichlicht sind.
    LG
    cassie.blatt@gmail.com

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  8. Aloha!

    Danke für den Beitrag. Eine gute Protagonistin muss greifbar sein. Das heißt, sie muss real wirken. Mit Stärken und Schwächen, Talenten und Macken. Außerdem mag ich starke weibliche Charaktere, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, die aktiv agieren und nicht nur auf irgendwelche Dinge reagieren.
    Unsympathische Helden können das Buch vermiesen, wenn man sie nicht verstehen kann. Wenn ich den Held nicht mag, aber wenigestens noch nachvollziehen kann, warum er so handelt wie er es tut, auch wenn ich es komplett anders machen würde, dann kann ich ihn stehen lassen. Aber wenn das fehlt und man sich nur noch fragt, was macht der da. Dann vermiest es einem das Buch.

    Liebe Grüße
    Jay

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