Rezension zu "Love Games - Spiel ohne Regeln"

Spiel ohne Regeln - Rezension - Buch Spiel ohne Regeln - Pandastic Books

Spiel ohne Regeln verspricht ein spritziger Liebesroman zu sein, der doch vorhersehbarer war als gedacht!

Love Games - Spiel ohne Regeln - Emma Hart

Verlag: Fischer
Seiten: 320
Preis: 8,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 21. August 2014
Teil einer Reihe (nicht abgeschlossen)
Wertung: ☺☺☺

Klapptext:

Seine Herausforderung? Sie um den Finger wickeln und ins Bett bekommen.

Ihre Herausforderung? Den Spieß umdrehen und sein Herz brechen.

Doch das Schicksal ändert den Lauf dieses Spiels.

Für Maddie Stevens ist es Hass auf den ersten Blick. Der arrogante und selbstverliebte Playboy Braden verkörpert alles, was sie verabscheut. Warum um Himmels willen geht sie also auf die Wette ihrer Freundinnen ein, dem Playboy eine Lehre zu erteilen?

Braden Carter findet das schüchterne Mädchen aus New York vom ersten Moment an heiß. Er würde alles für eine Nacht mit ihr tun – sogar bezahlen. Als seine Freunde ihn dazu anstacheln, Maddie nach allen Regeln der Kunst zu verführen, sagt er sofort zu. Denn das ist genau, was er will: Sex.

Doch Maddie ist mehr als eine atemberaubende Schönheit. Ohne es zu wollen, entwickelt Braden Gefühle für das zerbrechliche Mädchen mit den strahlend grünen Augen. Und auch Maddie muss sich eingestehen, dass hinter der Fassade des Aufreißertyps mehr ist. Braden ist charmant und lustig – ein Typ zum Verlieben eben, dessen Aussehen ihr fast den Verstand raubt. Das Spiel gerät außer Kontrolle, denn vielleicht, vielleicht sind beide genau das, was der andere braucht.

Eigene Meinung:

Interessante Idee, auch wenn sie mir irgendwie aus "Wie werde ich ihn los in 10 Tagen" bekannt vorkommt. Wieso also nicht?

Die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich mal wieder von der Fülle der Namen und verschiedenen Kapitel zumindest in den ersten Kapiteln etwas überfordert war.

Soweit so gut, aber schon im dritten Kapitel kam es mir so vor, als würde ich das Skript einer Sitcom lesen. Ich hatte ab und an das Gefühl, als würden die zwei Protagonisten interviewt werden. Als ich dann etwas weitergelesen habe, wusste ich auch endlich, wieso: Die Autorin kann einfach nicht gut schreiben, die Sätze beginnen fast immer gleich: Ich suchte, ich trank, ich ging, ich nahm, ich lief, ich kaufte, .... immer wieder das gleiche Schema. Das hat das Buch zumindest für mich etwas kaputt gemacht, es war einfach nervenaufreibend und einfach nicht schön zu lesen. Teilweise musste ich echt die Augen verdrehen.

Als ich mich dann aber mal damit abgefunden hatte, wurde das Buch definitiv besser, auch wenn das Grundschema wie bei so vielen anderen Büchern gleich ist: Ein Mädchen mit Problemen trifft auf einen Weiberhelden und sie verlieben sich. Auch wenn sie sich vorerst nur aufgrund der Wette annähern, überrascht es doch nicht, dass zwischen den beiden die Chemie stimmt. So wird die Geschichte doch ziemlich vorhersehbar, was ja im Grunde nichts schlechtes ist. Die Freunde von Maddie und Braden sind mir allesamt sympathisch und kamen mit ihren Eigenarten und Ticks auch recht lebendig vor, auch wenn nur eine gemeinsame Freundin wirklich zu erahnen scheint, wie sich die Gefühle der beiden ändern. Stellenweise hat mich sogar die Geschichte bestimmter Nebencharaktere mehr interessiert als die der Protagonisten.

Auch wenn mich die ständig gleichen Satzanfänge genervt haben, fand ich dennoch die Annäherung der beiden ziemlich süß und auch gut und glaubwürdig umgesetzt. Auch die Schauplätze hierfür wurden gut gewählt. Was mich allerdings hingegen wieder gestört hat war das angeblich schlimme Problem mit Maddies Vergangenheit. Teilweise war es nachvollziehbar und glaubhaft, andererseits wurde der andere Fall einfach nur lächerlich schnell abgehandelt und nie wieder aufgegriffen. Hier wurde das Problem meiner Meinung nach einfach viel zu sehr aufgebauscht.

Insgesamt fand ich das Buch ganz nett, die Geschichte war süß und auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Der Schreibstil und das unnötig aufgebauschte Problem hingegen konnten nicht bei mir punkten. Hier gibt es definitiv noch Luft nach oben!

Deswegen gibt es von mir insgesamt 3 Pandas.

Spiel ohne Regeln - Rezension - Buch Spiel ohne Regeln - Pandastic Books

Fazit:

Pro:
  • sympathische Charaktere
  • süß umgesetzte Geschichte
  • gut gewählte Schauplätze

Contra:
  • Schreibstil mit ständig gleichen Satzanfängen
  • unnötig aufgebauschtes Problem

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2 Kommentare:

  1. Hey,
    mangelhafte Sprache finde ich immer ganz schwierig. Man versucht zwar immer, so etwas auszublenden, aber manche Mängel sind so penetrant, dass man sie leider kaum überlesen kann :-/ Aber gut, dass es dir hier gelungen ist und du noch etwas von der Handlung genießen konntest :)

    LG Bücheraxt

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    1. Bei mir ist die Sprache neben der Logik der größte Kritikpunkt. Bei Büchern mit Liebesgeschichte spielt dann auch noch mit rein, wie nachvollziehbar das Ganze ist.
      Die Kunst liegt wohl echt darin, dass man das dann einfach ausblendet oder überliest, ansonsten regt man sich nur noch auf.. :D

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